E-Book-Reader: Leuchten Kindle und Nook bald?
Die Konkurrenten Amazon und Barnes & Noble planen offensichtlich E-Book-Reader mit einer integrierten Beleuchtung. Diese soll es dem Leser ermöglichen, im Dunkeln ohne externe Lichtquelle zu schmökern.
Werbeplakat gesichtet
Barnes & Noble bereite die Einführung des Nook Simple Touch mit einer integrierten Beleuchtung vor, berichtet das US-Angebot The Digital Reader(öffnet im neuen Fenster). Autor Nate Hoffelder hat in einer Filiale der Buchhandelskette ein Plakat entdeckt, das für ein solches Gerät wirbt.
Auch Amazon soll an einem derartigen Gerät arbeiten: Bei einem Besuch in Amazons Entwicklungsabteilung, dem Lab 126, wurde dem US-Blog Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) ein Prototyp des Kindle mit einem Beleuchtungssystem vorgeführt.
Licht an zum Lesen
Geht es um Licht, ist ein E-Book-Reader wie ein gedrucktes Buch: Wenn es dunkel ist, muss der Leser eine Lampe einschalten – anders als bei einem Tablet, dessen Bildschirm leuchtet. Dabei ist der vermeintliche Nachteil gar keiner: Wegen der fehlenden Beleuchtung halten die Akkus der E-Book-Reader deutlich länger als die von Tablets.
Systeme zur Beleuchtung eines E-Book-Readers gibt es einige. Anders als das LCD eines Tablets wird das Electronic-Paper-Display von vorne beleuchtet. Als Lichtquelle dienen Leuchtdioden, deren Licht mit Hilfe einer Folie gleichmäßig verteilt wird. Im Dezember 2011 hat das US-Unternehmen Flex Lighting ein solches System vorgestellt.
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