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Tipps zum E-Bike-Kauf und Fazit

Wer sich für ein Pedelec entschieden hat, sollte zunächst eine Probefahrt beim Händler vereinbaren. Grundsätzlich kann man das Rad natürlich oft auch über das Internet nach Hause bestellen, aber der Zusammenbau ist nicht immer trivial. Außerdem ist es natürlich im Garantiefall einfacher, zur Vertragswerkstatt um die Ecke zu gehen.

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Hersteller wie Vanmoof oder Cowboy liefern ihre Räder mit minimalem Aufbauaufwand und einer Videoanleitung aus. Aber wir kennen auch einen Fall, bei dem ein scheinbar simples Faltrad vier Stunden Eigenleistung bei der Montage erforderte. So lernt man sein neues Gefährt natürlich auch näher kennen.

Man braucht das teure E-Bike nicht immer sofort zu bezahlen. Anbieter wie Jobrad bieten Dienstrad-Leasing mit Steuerbegünstigung an. Hier muss allerdings der Arbeitgeber mitspielen.

Erstes Pedelec aus zweiter Hand

Garantiert vormontiert sind natürlich gebrauchte Pedelecs. Die sollte man in puncto Laufleistung und Akkugesundheit genauer betrachten. Wenn bald Reparaturen in dreistelliger Höhe anstehen, dann sorgt das vermeintliche Schnäppchen eher für Frust.

Auch ältere E-Bikes ohne spezielles Display können Auskunft über ihre Akkuleistung geben. Wenn man die genaue Baureihe kennt, lohnt es sich, danach zu suchen - bei älteren Flyer-Modellen mit Panasonic-Akku verrät beispielsweise ein längerer Druck auf die Akkustandsanzeige, wie viel Kapazität noch vorhanden ist. Ob der Akku mal unsanft auf dem Boden gelandet ist, bekommt man so natürlich nicht heraus. Statt eines neuen Akkus können auch die Zellen getauscht werden. Je nach Modell kann man so einige Hundert Euro sparen.

Checkliste Pedelec-Kauf:

  • Wie viele Kilometer werden pro Jahr gefahren? Neben dem Kaufpreis ist die Wartung der größte Posten und sollte unbedingt in die Rechnung miteinbezogen werden.
  • Front-, Mittel- oder Hinterradmotor? Den besten Schwerpunkt - unter dem Sattel - hat der Mittelmotor, aber bei den Fahreigenschaften holen die anderen Varianten inzwischen auf.
  • Schaltungsart? Der Riemenantrieb benötigt mit Abstand am wenigsten Wartung, ist aber teurer und kann nicht mit einer Kettenschaltung kombiniert werden. Letztere sind allerdings auch am anfälligsten für Defekte. Die Nabenschaltung ist ein guter Mittelweg.
  • Welche Bremsen und Bereifung? Hydraulische Scheibenbremsen wirken feindosierter, sind aber schwerer zu reparieren. Pannensichere Bereifung ist in der Stadt ratsam.
  • Wie weit reicht der Akku? Das kommt natürlich auf die Kapazität an, aber die Prognosen der Hersteller sind inzwischen recht realistisch. Die Nutzungsdauer hängt von der Behandlung ab, mindestens 500 Ladezyklen sind aber ohne Kapazitätsverlust machbar - das reicht je nach Streckenleistung für mehrere Jahre.
  • Helm oder nicht? Absolut empfohlen, besonders im Stadtverkehr. Außerdem sollte man darauf achten, dass das Rad nicht über die gesetzliche Grenze von 25 km/h unterstützt, sonst macht man sich strafbar. S-Pedelecs benötigen eine Zulassung und es besteht Helmpflicht.
  • Bestellen oder vor Ort kaufen? Bei Bestellung im Netz muss die Montage meist selbst vorgenommen werden, es gibt keine Ansprechpartner vor Ort bei Garantiefällen. Wer sich das zutraut und vorher Probe gefahren ist, kann natürlich von den niedrigeren Preisen profitieren.
  • Worauf achten beim Gebrauchtkauf? Motoren sind recht langlebig, Akkus bei schlechter Behandlung eher nicht. Wer das Modell kennt, kann mitunter die Akkugesundheit selbst testen. Ansonsten helfen Erfahrungsberichte im Netz, um die Zuverlässigkeit des Rades einzuschätzen.

Fazit

Welches Pedelec soll es denn nun sein? Die Antwort ist wie so oft: Es kommt darauf an. Besonders wichtig ist die voraussichtliche Laufleistung pro Jahr. Wer nur rund 1.000 km fährt, macht auch mit einem preiswerten Pedelec mit Kettenschaltung und Hinterradmotor nicht viel falsch. Wer mehr fährt, sollte zur Nabenschaltung greifen und sich überlegen, ob ein wartungsarmer Riemenantrieb nicht den Aufpreis wert ist. Durchschnittlich fahren E-Biker doppelt so viel mit dem Rad wie Bio-Biker. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, traut sich auch längere Touren zu und lässt öfter mal das Auto stehen.

Dazu sollte das Rad aber auch auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Neben den hier erwähnten technischen Voraussetzungen sind vor allem die eigenen Vorlieben entscheidend. Wer mehr Komfort möchte, sitzt vielleicht eher aufrecht, wer sportlicher unterwegs ist, findet einen härteren Sattel sinnvoll und wer sich vor den normalen Radlern schämt, will einen möglichst unauffällig verbauten Akku. Daher sind Probefahrten nach den grundlegenden Erwägungen der wichtigste Parameter für die Kaufentscheidung. Einen Anhaltspunkt kann die Suche bei Greenfinder geben. Bei gebrauchten Rädern lohnt sich ein Blick auf die Erfahrungsberichte von Pedelecmonitor.

Wir haben in diesem Artikel versucht, möglichst viele Aspekte unterzubringen - aber es gibt natürlich noch etliche weitere, und vor allem persönliche Erfahrungen mit Technik und Herstellern. Daher freuen wir uns, wenn im Forum weitere Hinweise und Tipps zum Pedelec-Kauf geteilt werden.

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 Pedelec-Sicherheit und Bordcomputer
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mwo (Golem.de) 14. Okt 2020

Vielen Dank für das Feedback und viel Spaß mit dem Pedelec!

jo-1 12. Okt 2020

Den Entscheidungsablauf kann man schon mal näher unter die Lupe nehmen - die wirklich...

mwo (Golem.de) 09. Okt 2020

Siehe anderer Thread, da wird erklärt, wo die 5km herkommen. https://forum.golem.de...

mwo (Golem.de) 09. Okt 2020

Wir haben ein Bike mit Neodrives-Antrieb getestet: https://glm.io/143259

sfe (Golem.de) 08. Okt 2020

Bevor der Thread noch weiter abrutscht wird er geschlossen. Sebastian Fels (golem.de)


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