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Pedelec-Sicherheit und Bordcomputer

An oberster Stelle steht für uns in puncto Sicherheit die Fahrweise. Wer das Pedelec nicht kennt ist und auch sonst nur selten Fahrrad fährt, sollte eine Eingewöhnungszeit einplanen. Motorisiert ist man im Stadtverkehr wesentlich agiler unterwegs und neigt zu riskanterem Fahren. Schließlich kommt man mit einem Daumendruck noch mühelos über die gelbe Ampel! Da aber andererseits das Anfahren ebenfalls leichter fällt, sollte man auf solche Manöver verzichten und den Bio-Bikern gegenüber rücksichtsvoll fahren. Nicht jeder Überholvorgang ist nötig, wenn sich ohnehin alle an der nächsten Kreuzung wiedersehen.

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Wir verweisen hier auch noch einmal darauf, dass es strafbar ist, die unterstützte Maximalgeschwindigkeit zu erhöhen - einige Hersteller ermöglichten eine solche Änderung per App, mitunter boten Händler auch Bausätze für eine Umrüstung an. Das ist eine ganz schlechte Idee und kann sogar mit Freiheitsstrafe belegt werden.

Ein Helm sollte neben der üblichen STVzO-gemäßen Ausstattung immer dabei sein, es muss nicht unbedingt ein Premium-Modell sein, auch Helme für weniger als 50 Euro schneiden in Tests recht gut ab. Wer allerdings das "E" nicht nur im Bike haben möchte, kann zu einem Helm mit Bluetooth-Funk greifen - das erleichtert die Kommunikation bei langen Ausflügen. Beim Fahren von S-Pedelecs ist ein Helm Pflicht.

Wichtig ist, das maximale Gesamtgewicht zu beachten. Da Pedelecs ohnehin meist schwerer sind als normale Fahrräder, lohnt sich ein Blick in die Spezifikationen - oft sind lediglich 120 kg die empfohlene Grenze. Das Gewicht hat auch Einfluss darauf, wie sich das Rad motorlos als Fahrrad einsetzen lässt. Wer den Trainingseffekt steigern möchte oder häufig mit langsameren Bio-Bikern unterwegs ist, sollte bei der Probefahrt auch ein paar Kilometer ohne Unterstützung radeln. Wie ein normales Fahrrad wird sich ein Pedelec allerdings auf Grund des höheren Gewichts und der verbauten Komponenten nie anfühlen. Bei alten Modellen kann es sogar sein, dass sich der Motor nach dem Abschalten nicht aus dem Antrieb zurücknimmt - er verwandelt sich dann in einen sehr schwergängigen Dynamo. So möchte man nicht einmal 500 m fahren. Wir haben im vergangenen Jahr ein Rad ausprobiert, das auf diese Weise mit der Möglichkeit der Rückgewinnung von Energie (Rekuperation) warb. Was bei Elektroautos eine clevere und funktionierende Idee ist, stellte sich in unserem Test im Flachland als alltagsuntauglich heraus.

Zur Standardausrüstung gehört inzwischen oft ein Fahrradcomputer, der neben der gefahrenen Strecke und der Geschwindigkeit auch eine Reichweitenprognose, Informationen zur Akkugesundheit und eine Bluetooth-Anbindung bietet.

Was davon sinnvoll ist und was nicht, ist Ansichtssache. Wir finden auch eine komplette Abwicklung der Pedelec-Daten über eine App in Ordnung, das Smartphone kann einfach am Lenker befestigt werden, ist aber meist schlechter ablesbar als ein Fahrradcomputer. Hinzu kommen natürlich Datenschutzbedenken. Einige Hersteller bieten auch eine USB-Schnittstelle für das Laden während der Fahrt.

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mwo (Golem.de) 14. Okt 2020

Vielen Dank für das Feedback und viel Spaß mit dem Pedelec!

jo-1 12. Okt 2020

Den Entscheidungsablauf kann man schon mal näher unter die Lupe nehmen - die wirklich...

mwo (Golem.de) 09. Okt 2020

Siehe anderer Thread, da wird erklärt, wo die 5km herkommen. https://forum.golem.de...

mwo (Golem.de) 09. Okt 2020

Wir haben ein Bike mit Neodrives-Antrieb getestet: https://glm.io/143259

sfe (Golem.de) 08. Okt 2020

Bevor der Thread noch weiter abrutscht wird er geschlossen. Sebastian Fels (golem.de)


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