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E-Band-Frequenzen: Richtfunk soll laut Ericsson bald über 10 GBit/s erreichen

Ericsson erwartet, dass Richtfunk im Backhaul-Bereich weiter die vorherrschende Technologie bleibt: Im Jahr 2020 sollen 65 Prozent aller Mobilfunkbasisstationen über Richtfunk vernetzt sein.

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Richtfunk
Richtfunk (Bild: Ericsson)

Bis zum Jahr 2020 soll die Richtfunk-Technologie so weit fortgeschritten sein, dass auf traditionellen Frequenzen eine Kapazität von mehreren GBit/s und von über 10 GBit/s im Millimeterwellenbereich unterstützt werden kann. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des "Microwave Towards 2020"-Reports hervor, den Ericsson am 29. September 2015 veröffentlicht hat.

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Der schwedische Mobilfunkausrüster sieht Richtfunk in den Backhaul-Netzen in den nächsten Jahren als Alternative zu Glasfaser. Ericsson erwartet, dass Richtfunk im Backhaul-Bereich weiterhin die vorherrschende Technologie bleibe: Im Jahr 2020 würden 65 Prozent aller Mobilfunkbasisstationen über eine Richtfunklösung vernetzt sein. Eine Ausnahme stellten Länder wie China, Japan, Südkorea und Taiwan dar, in denen umfassend in Glasfaserinfrastruktur investiert worden sei.

Auf dem Weg zu 5G

Karolina Wikander, Leiterin Microwave bei Ericsson sagte: "Auf dem Weg zu 5G werden die Anforderungen an die Netzkapazitäten weiter steigen." Die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Netze müsse neu überdacht werden. Richtfunknetze seien wirtschaftlich und leistungsfähig.

Als besonders wichtig werde sich dabei das E-Band-Spektrum erweisen. Im E-Band bei 70/80 GHz werde das größte Wachstum stattfinden. Es werde im Jahr 2020 bereits bis zu 20 Prozent aller neuen Installationen ausmachen, traditionelle Frequenzen würden bei 70 Prozent liegen.

Als Nachteil für Richtfunk galt bisher, dass Sichtverbindungen zwischen den Systemen beziehungsweise den Repeatern der Systeme notwendig sind. Ericsson arbeitet daher an Nicht-Sichtverbindungen (Non-line-of-sight- NLOS).



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wire-less 30. Sep 2015

zahlt man in DE sehr hohe Frequenzgebühren. In anderen Ländern kann man Teile des 80Ghz...


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