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E-Autos: Ladebordsteine von Rheinmetall werden in Köln erprobt

Rheinmetall startet gemeinsam mit der Stadt Köln und Tanke ein erstes Pilotprojekt für Ladebordsteine für Elektroautos , die kaum Platz benötigen.
/ Michael Linden
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Rheinmetall-Ladebordstein (Bild: Rheinmetall)
Rheinmetall-Ladebordstein Bild: Rheinmetall

Rheinmetall, die Stadt Köln und die Tanke GmbH, ein Tochterunternehmen der Rheinenergie, haben eine Kooperation gestartet. Gemeinsam führen sie ein Pilotprojekt zur Erprobung innovativer Ladebordsteine für Elektrofahrzeuge an öffentlichen Straßen durch.

Die neu entwickelten Ladebordsteine von Rheinmetall werden an zwei Standorten im Stadtgebiet Köln installiert, um ihre Akzeptanz sowie ihre städtebaulichen und gestalterischen Vorteile zu testen. Der Beginn dieses vielversprechenden Pilotprojekts ist für den Sommer 2023 geplant. Die Ladebordsteine sind darauf ausgelegt, Elektrofahrzeuge mit Wechselstrom bis zu 22 kW zu laden.

Was diese Ladebordsteine besonders macht, ist ihre Platzersparnis. Durch die Integration der Ladeelektronik in den Bordstein wird dieser zu einer praktischen Ladesäule, ohne den üblichen Platzbedarf einer herkömmlichen Ladesäule zu beanspruchen. Die Technologie wird in eine flache Einheit verbaut, die direkt in den Gehweg integriert werden kann, anstatt Platz auf dem Bürgersteig einzunehmen. Elektrofahrzeuge können somit direkt am Bordstein geladen werden, ohne dass lange Kabel über Gehwege verlegt werden müssen, die potenziell gefährliche Stolperfallen darstellen könnten.

Die Nachfrage nach öffentlicher Ladeinfrastruktur in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 voraussichtlich auf etwa 1 Million Ladepunkte ansteigen, wie von Rheinmetall berichtet wird.

Ascan Egerer, Beigeordneter der Stadt Köln für Mobilität, äußerte sich positiv zu dem Projekt: "Auf Basis bisheriger Gespräche sehen wir eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen im Vergleich zu bestehenden Ladesystemen und sich daraus ergebende Chancen zur erfolgreichen Gestaltung der Mobilitätswende."


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