Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

E-Auto-Offensive: VW und Audi tun sich mit chinesischen Herstellern zusammen

Der Volkswagen-Konzern baut seine E-Mobilitätsstrategie für den chinesischen Markt durch Kooperationen mit den lokalen Herstellern Xpeng und Saic aus.
/ Andreas Donath
28 Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Volkswagen-Konzern (Symbolbild) (Bild: Volkswagen)
Volkswagen-Konzern (Symbolbild) Bild: Volkswagen

Volkswagen und Audi gehen Partnerschaften und Beteiligungen mit chinesischen E-Auto-Herstellern ein. Zum einen schloss die Marke VW eine weitreichende technologische Rahmenvereinbarung mit dem E-Autobauer Xpeng. VW und Xpeng planen laut der Vereinbarung, ab 2026 zwei neue vollelektrische Mittelklassemodelle speziell für China zu entwickeln.

Diese sollen das bestehende MEB-Angebot ergänzen und weitere Marktsegmente erschließen. Auch eine künftige Kooperation bei E-Plattformen ist angedacht.

Um die Partnerschaft zu untermauern, steigt VW mit 700 Millionen US-Dollar bei Xpeng ein und hält künftig knapp 5 Prozent der Anteile. Eine neue Technologiezentrale in China mit rund 2.000 Ingenieuren soll die Arbeiten an den Kooperationsmodellen leiten.

Auch Audi intensiviert die bestehende Zusammenarbeit mit SAIC. Gemeinsam sollen im Premiumsegment zusätzliche E-Modelle entwickelt werden, um die Elektrifizierung schnell voranzutreiben. "Durch gemeinsame Entwicklungsarbeit soll das Angebot von intelligenten, voll vernetzten Elektrofahrzeugen im Premiumsegment schnell und effizient erweitert werden. Geplant ist, zunächst mit Elektromodellen in einem Segment zu starten, in dem Audi in China bisher noch nicht vertreten ist" , teilte der Volkswagen-Konzern mit(öffnet im neuen Fenster) .

Fokus auf E-Mobilität in China

Die Deals sind Teil der "in China für China"-Strategie von VW. Mit einem Ausbau der lokalen Entwicklungskapazitäten wolle man Kunden ein intuitives, vernetztes und digitales Erlebnis bieten, erklärt Volkswagen.

Laut VW ermöglichen die Partnerschaften mit lokalen Herstellern, die Kundenwünsche in China besser zu verstehen. Gleichzeitig könnten Modelle schneller auf den Markt gebracht werden.


Relevante Themen