E-Auto-Hersteller: Polestar baut 15 Prozent der Belegschaft ab

Polestar hat angekündigt, aufgrund der "schwierigen Marktbedingungen" die weltweite Belegschaft um 15 Prozent zu reduzieren.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Der erste Polestar 4
Der erste Polestar 4 (Bild: Polestar)

Polestar kürzt beim Personal – etwa 15 Prozent der Belegschaft müssen gehen, d. h. etwa 450 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Maßnahme erfolgt, obwohl Polestar im Jahr 2023 einen Anstieg der weltweiten Fahrzeugauslieferungen um 6 Prozent erzielte.

Der Stellenabbau zeichnete sich bereits im Mai 2023 ab, als der Hersteller ankündigte, die Zahl der Beschäftigten zu reduzieren. Damals teilte das Unternehmen mit, dass die Jahresproduktion um 10.000 bis 20.000 Fahrzeuge unter dem ursprünglichen Ziel liege. Polestar verteidigte die Entlassungen als eine Möglichkeit, sich "stärker zu fokussieren" und Kosten zu senken, um die Effizienz zu verbessern.

Letztes Jahr hatte Polestar mit Lieferverzögerungen zu kämpfen, die zu einer geringeren Zahl von Auslieferungen führten.

Polestar ist nicht der einzige Elektrofahrzeughersteller, der Probleme hat. Konkurrent Lucid Motors kündigte einen Personalabbau von 18 Prozent an und Rivian kürzte um 6 Prozent. Ein Problem ist die mangelnde Bereitschaft der Käufer, sich auf Elektrofahrzeuge einzulassen, insbesondere bei den hohen Preisen der Fahrzeuge.

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