Produktionsstart verzögert

Der Produktionsstart wurde von Ende 2019 auf das erste Halbjahr 2020 verschoben. "Andere Hersteller in China hatten Probleme bei Qualität und verkaufter Stückzahl. Da haben wir gesagt, wir schauen uns unsere Prozesse noch mal genau an", sagte Kirchert. Außerdem dürfte der verzögerte Abschluss der dritten Finanzierungsrunde eine Rolle gespielt haben. Das euphorische Klima in Sachen Elektromobilität hat sich in China auf eine realistischere Erwartungshaltung abgekühlt.

Natürlich wirken hier auch der Handelsstreit mit den USA und auslaufende staatliche Förderungen bei der Anschaffung von Elektroautos. So konnte die dritte Finanzierungsrunde über 500 Millionen US-Dollar erst jetzt abgeschlossen werden. Zu den Investoren zählt weiterhin die staatliche First Automotive Works Group (FAW), der Investmentfonds der Jiangsu-Provinz sowie die Regionalregierung von Nanjing.

Eigene Fabrik gebaut

Anders als Nio hat Byton direkt eine eigene Fabrik gebaut. Auf 800.000 qm entstand innerhalb von 18 Monaten am Stadtrand von Nanjing eine moderne Fertigung. In den Hallen stehen 350 Roboter vom deutsch-chinesischen Unternehmen Kuka. Dürr lieferte die Lackieranlage. Vom italienischen Hersteller Aida stammt die modernste und schnellste Presse. In vollem Ausbau soll die Fabrik pro Jahr bis zu 300.000 Autos fertigen können.

  • Byton hat sein Elektroauto M-Byte in Pebble Beach gezeigt. (Foto: Dirk Kunde)
  • Es ist das erste Konzeptfahrzeug des chinesischen Unternehmens. (Foto: Dirk Kunde)
  • Das Auto ist für teilautomatisiertes Fahren ausgelegt. (Foto: Dirk Kunde)
  • Byton betrachtete seine Autos als Smart Devices. (Foto: Dirk Kunde)
  • Das auffälligste Element im Innenraum ist das riesige Display. (Foto: Dirk Kunde)
  • Diese Kamera erkennt den Fahrer und öffnet ihm die Tür. Schlüssel gibt es für das Autos nicht. (Foto: Dirk Kunde)
  • Das zweite Konzeptfahrzeug von Byton ist der K-Byte. Er war erstmals in den USA zu sehen. (Foto: Dirk Kunde)
  • Es soll vollautomatisiert (Level 4) fahren.  (Foto: Dirk Kunde)
  • Dafür ist es mit weiteren Sensoren ausgestattet, etwa einem Lidar. (Foto: Dirk Kunde)
  • Daniel Kirchert, President und einer der zwei Gründer von Byton (Foto: Dirk Kunde)
Byton hat sein Elektroauto M-Byte in Pebble Beach gezeigt. (Foto: Dirk Kunde)

Nach dem SUV folgt mit dem K-Byte eine Limousine und danach ein siebensitziger Van. Die Besteller des M-Bytes haben die Wahl zwischen acht Farben. Der SUV startet mit Level 2,5 und ist erweiterbar bis Level 3 auf dem Weg zum autonomen Fahren.

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gadthrawn 11. Sep 2019

Stimmt, da es den Niva nicht mehr gibt - der heißt Taiga. Lada bleibt bei Kleinserien...

pre3 10. Sep 2019

Genau, Lady Di saß in einem W140. Was hat es ihr genützt? Der Trend zu großen SUVs ist...

pre3 10. Sep 2019

Ich würde ein X260 nehmen, mit 16 GB und schneller großer SSD. Oder ein 250er... Preise...

pre3 10. Sep 2019

Sollen sie alle kaufen. Ich bin auf der suche nach einem guten Freelander i6. Hat jemand...



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