Dyson Sphere Program angespielt: Sympathisch-galaktisches Aufbauspiel im All

Erst Holz hacken, dann kommt die Riesenkonstruktion: Im PC-Aufbauspiel Dyson Sphere Program machen wir ein Sonnensystem zur Solaranlage.

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Artwork von Dyson Sphere Program
Artwork von Dyson Sphere Program (Bild: Youthcat)

Die Solaranlagen auf unseren Dächern sind ein Anfang. Aber wenn wir die Panels in einem Ring direkt um die Sonne bauen würden, könnten wir wesentlich mehr Energie gewinnen: Das ist die Idee der Dyson-Sphäre, die sich der Physiker Freeman Dyson bereits in den 60er Jahren ausgedacht hat. Und ja: Nach ihm ist unter anderem Gordon Freeman benannt, die Hauptfigur von Half-Life.

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Um den Aufbau eines solchen riesigen Solarkraftwerks geht es im Aufbauspiel Dyson Sphere Program, das seit ein paar Tagen für Windows-PC im Early Access (Steam und Gog.com, rund 17 Euro) erhältlich ist. Der Titel stammt von einem chinesischen Entwicklerstudio namens Youthcat, zum Teil wurde er über Kickstarter finanziert.

Beim ersten Programmstart wählen wir zwischen chinesischen und englischen Bildschirmtexten und jeweils passender Sprachausgabe. Letzteres betrifft allerdings nur die vorgelesenen Erklärungen etwa zum Einstieg.

Dyson Sphere Programm schickt uns auf einen Planeten in einem zufallsgenerierten Sonnensystem. Dort steuern wir einen Mech, der Holz und Steine abbaut und sammelt. Der Einstieg in unser galaktisches Bauvorhaben verläuft also sehr bodenständig.

Nach ein paar Minuten können wir aber schon Magnetspulen und Schaltkreise herstellen, um anschließend über Windturbinen und Teslatürme selbst Energie für die nächsten Vorhaben zu generieren. Einen Großteil der Güter und Anlagen müssen wir in einem riesigen Forschungsbaum erst freischalten - dazu benötigen wir natürlich Ressourcen.

Nach und nach erhalten wir also immer mehr Optionen für die Produktion. Die Gebäude und sonstigen Strukturen müssen möglichst optimal eingestellt und aufgebaut werden, damit Warenkreisläufe entstehen - wenn die Fertigung klemmt, geht es auch mit der Forschung nicht voran.

  • Mit einem Mech bauen wir die ersten Rohstoffe ab. (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)
  • Der Anfang des Forschungsbaums hilft uns bei der Stromgewinnung. (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)
  • Den Planeten können wir weitgehend frei erkunden. (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)
  • Unser zufallsgeneriertes Sonnensystem am Anfang des Spiels (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)
  • Das Grafikmenü ist sehr schlicht gehalten. (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)
Mit einem Mech bauen wir die ersten Rohstoffe ab. (Bild: Youthcat/Screenshot: Golem.de)

Das Spiel ist sehr nüchtern aufgemacht, Gags über Star Trek oder andere Games sind zumindest uns nicht aufgefallen. Die Entwickler versuchen offensichtlich, ein gerade noch so glaubwürdiges Universum zu schaffen: Elemente wie die Dyson-Sphäre sind denkbar, aber so gut wie sicher wird niemand von uns so ein Ding jemals bestaunen können.

Das auf der Unity-Engine basierende Programm lief bei unserer gut zweistündigen Probepartie ohne irgendwelche technischen Probleme, der Einstieg kam uns nicht allzu komplex vor. Es ist aber absehbar, dass sich der Titel eher an erfahrene Aufbauspieler mit guter Konzentration richtet.

Die Entwickler wollen Dyson Sphere Program noch um weitere Inhalte ergänzen, unter anderem soll es später Angriffe durch Außerirdische geben - was nach unserem Ersteindruck gar nicht so gut in das Szenario passen würde.

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    Von Hanno Böck

twiro 10. Feb 2021

Bin auch bei 90h. Hab die Main-Quest, 9 GW Dyson-Sphere und war quasi überall. Ich werde...

theSens 03. Feb 2021

Supply-Chain-Management Aufbausimulation geht bisschen flüssiger von den Lippen und ist...

Legendenkiller 03. Feb 2021

jup, habs nach 1h zurückgegeben. braucht noch viel Verbesserungen im Spielfluss. Wenn...

BlindSeer 03. Feb 2021

Wenn jemand fragt wo in freier Wildbahn man ein Tier findet, sagst du dann auch "im Zoo"? ;)

0x8100 02. Feb 2021

https://www.youtube.com/watch?v=9WbK7CafeZY ist auch recht unterhaltsam :)


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