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Dysons Datenbrille Halo
Dysons Datenbrille Halo (Bild: Dyson)

Dyson Halo: Staubsaugerhersteller arbeitete 2001 an eigener Datenbrille

Dysons Datenbrille Halo
Dysons Datenbrille Halo (Bild: Dyson)

Jüngst veröffentlichte Dokumente zeigen, dass der Staubsaugererfinder James Dyson bereits zehn Jahre vor der Google Glass an einer eigenen Datenbrille gearbeitet hat. Das Gerät war allerdings deutlich weniger handlich als Googles Brille.

Das Technologieunternehmen Dyson hat seit dem Jahr 2001 an einer Datenbrille gearbeitet, die dem Nutzer über einen kleinen TFT-Monitor Informationen anzeigen konnte. Die Dyson Halo verfügte auch über eine Kamera und ein Mikrofon. Als Rechenkern diente ein über ein Kabel verbundener Pocket PC, der an einen Gürtel geschnallt werden konnte.

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  • Dementsprechend war das Gerät etwas umständlich zu tragen. (Bild: Dyson)
  • Mit einem ums Handgelenk tragbaren Touchpad konnte der Nutzer Eingaben machen. (Bild: Dyson)
  • James Dyson selbst beim Ausprobieren der Halo (Bild: Dyson)
  • Dysons Datenbrille Halo bestand aus der Brille selbst und einem per Kabel verbundenen Pocket PC. (Bild: Dyson)
Dysons Datenbrille Halo bestand aus der Brille selbst und einem per Kabel verbundenen Pocket PC. (Bild: Dyson)

Die Dokumente zur Dyson Halo hat der Staubsaugerhersteller laut dem Guardian im Rahmen des 21. Geburtstages des Unternehmens veröffentlicht. Der Pocket PC hatte laut Designzeichnungen einen 1-GHz-Prozessor, eine 20-GByte-Festplatte und 256 MByte Arbeitsspeicher. Auf der Vorderseite ist ein Touchpad eingebaut.

Auch einen Sprachassistenten sollte es geben

E-Mails und Nachrichten sollten dem Nutzer von einem Sprachassistenten vorgelesen werden können, der auch Sprachbefehle erkennen sollte. Eingaben sollten über eine virtuelle Tastatur erfolgen, die Fingerbewegungen erkennt. Ein zusätzlicher Entwurf sah ein am Handgelenk tragbares Touchpad vor.

Die Dyson Halo sollte auch als Ausgabegerät für einen normalen PC dienen. Auf Bildern ist Firmengründer James Dyson selbst mit der Datenbrille zu sehen, ebenso ein verantwortlicher Techniker. Anders als die Google Glass wirkt Dysons Brille deutlich auffälliger, was sicherlich dem damaligen Stand der Technik geschuldet ist.

Projekt nach dreijähriger Entwicklung verworfen

Laut dem Guardian wurde das Projekt nach drei Jahren Entwicklungszeit verworfen, da sich das Unternehmen verstärkt auf den US-Markt konzentrieren wollte. Einige der Komponenten und Ideen seien aber für spätere Produkte wiederverwendet worden.

Dyson ist bekannt für seine beutellosen Staubsauger und den Handtrockner Airblade. Der Unternehmensgründer James Dyson hat zudem zahlreiche weitere Erfindungen gemacht, unter anderem das Schnellboot Sea Truck sowie einen rotorlosen Ventilator.


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Mr.Alarma 03. Jun 2014

Erfinder 1 = Staubsauger 1.0 Erfinder 2 = Staubsauger 2.0

David64Bit 02. Jun 2014

Edison hat die kaputt gehende Glühbirne Salonfähig gemacht. Ich erinnere mal an die seit...

Kaiser Ming 02. Jun 2014

;)

Keridalspidialose 02. Jun 2014

Nicht für die Brille, sondern für einen Datenstaubsauger. Achso, die Brille ist ja ein...

tk (Golem.de) 02. Jun 2014

Hallo, Bereits geändert.



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