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Dyson 360 Eye: Staubsauger schickt Sauberkeitsbericht übers Smartphone

Der britische Staubsauger-Hersteller Dyson hat seinen ersten Reinigungsroboter für den Massenmarkt vorgestellt. Das Gerät merkt sich, wo es schon gesäubert hat und schickt Analysen an das Smartphone.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Dank Panzerketten sind auch Stufen kein Problem für den 360 Eye.
Dank Panzerketten sind auch Stufen kein Problem für den 360 Eye. (Bild: Dyson)

Die Staubsauger von Dyson werden intelligent: Der britische Konzern hat am Donnerstag mit dem Dyson 360 Eye einen Staubsauger-Roboter vorgestellt, der über das Smartphone gesteuert werden kann - und die sauberen Resultate als Analyse schickt. Der Roboter verwendet bei seiner Arbeit eine Kamera mit Fischaugenobjektiv, mit der er ganze Räume erfassen kann. In England soll der intelligente Staubsauger im Sommer 2015 für rund 880 Euro erhältlich sein.

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Bei der Vorstellung in Japan kündigte Dyson an, der Staubsauger werde langfristig über die Anwendung im Haushalt hinausgehen. Im Februar hatte die Firma bekanntgegeben, 5 Millionen Pfund (6,3 Millionen Euro) in die Entwicklung intelligenter Hausroboter stecken zu wollen. Das Ziel sei, den Roboter selbständig Boden, Sofa und Vorhänge säubern zu lassen, während die Besitzer außer Haus seien.

31 Ingenieure und 100.000 Stunden Arbeit allein für die Kamera

Die Kamera des Dyson 360 Eye analysiert 30 Bilder pro Sekunde, um die eigene Position im Raum ständig neu zu bestimmen. Nach Angaben des Herstellers haben 31 Ingenieure mehr als 100.000 Stunden an dem System gearbeitet. Dyson hat weltweit rund 420 Patente für das System registriert. Insgesamt hat der Konzern mehr als 35 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung gesteckt.

Statt üblicher Räder verfügt der Staubsauger über Ketten, um Kanten oder kleine Stufen überwinden zu können. Seine Touren startet der 360 Eye von seiner Ladestation und beginnt anschließend, von der Mitte des Raumes aus in Spiralen zu putzen. So soll mit einer Ladung, die zwischen 30 und 60 Minuten hält, die größtmögliche Effizienz erreicht werden. Das Laden dauert nach Angaben von Dyson weniger als zwei Stunden. Der Nutzer kann per Smartphone-App festlegen, wann der Roboter seine Arbeit beginnen soll.

Neben Dyson haben auch Firmen wie Miele, Philips und iRobot versucht, intelligente Staubsauger zu entwickeln. Bislang konnte sich jedoch keines der Modelle am Markt durchsetzen. iRobot etwa hat von seinem Modell Roomba seit seiner Vorstellung 2002 gerade mal 10 Millionen Stück verkauft. Dyson selbst hatte 2001 ein erstes Modell vorgestellt, das mit 84 Sensoren und zwei Computern ausgestattet war und rund 2500 Euro kostete.



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MarioDeltintoreto 17. Apr 2015

Hallo liebe Freunde, ich setze seit mehreren Jahren auf Beutellose Staubsauger und bin...

MrBoom 05. Sep 2014

35 Millionen und so viele Ingenieure... Und dann kann der Roboter nicht mal unter das...

User_x 05. Sep 2014

ganz einfach, die hersteller simd nicht innovativ! zwei sauger mit zwei...

Elgareth 05. Sep 2014

Bei Hunden kann ichs dir nicht sagen, die Katzen setzen sich aber sehr gerne drauf und...

User_x 05. Sep 2014

ausserdem kehren die dinger eigentlich eher, als wirklich staubzusaugen...


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