Abo
  • Services:

Dynamische Kreditkarte: Auch Amazon will Kartenstapel im Portemonnaie plattmachen

Als Mitte November das Startup Coin seine Chamäleon-Kreditkarte vorstellte, war das Interesse groß. Dass auch Amazon an einer dynamischen Kreditkarte interessiert ist, zeigt ein Patentantrag aus den USA.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon will Kreditkarten vereinen.
Amazon will Kreditkarten vereinen. (Bild: Chris Potter/CC BY 2.0)

Amazon hat am 5. September 2013 in den USA einen Patentantrag für eine Bezahlkarte gestellt, die programmierbar ist. So soll der Besitzer mehrere Kartenkonten mit einer einzelnen Karte benutzen können. Die "dynamische Kreditkarte" würde dem Anwender das Mitführen mehrerer Kreditkarten ersparen.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Fidelity Information Services GmbH, München

Das hört sich sehr nach dem an, was das Startup Coin vorhat. Coin will mit einer einzelnen Karte allerdings nicht nur Kreditkarten, sondern auch Geschenk- und Rabattkarten oder Mitgliedsausweise des Besitzers ersetzen. Der Magnetstreifen wird auf Knopfdruck jeweils entsprechend geändert, damit die Karte erkannt wird.

Die Amazon-Karte soll dem Patentantrag zufolge sogar mit GPS ausgestattet sein, um ortsbasiert umschalten zu können. Auch hier ist ein Magnetstreifen fester Bestandteil des Konzepts, dessen Beschreibung geändert werden kann, wenn der Benutzer eine andere Karte verwenden will.

Dabei stellt sich die Frage, ob Coin einen Patentschutz für seine Idee beantragt hatte, denn im Gegensatz zu Amazons dynamischer Kreditkarte soll dieses Produkt im Sommer 2014 ausgeliefert werden. Coin kann unter onlycoin.com derzeit in den USA für 50 US-Dollar plus 5 US-Dollar Versand vorbestellt werden. Der Anwender erhält dazu ein kleines Lesegerät, um seine vorhandenen Karten einzulesen und per Smartphone-App zur Karte zu übertragen. Zudem werden noch ein oder zwei Fotos der jeweiligen Karte gemacht, um diese später wiederzufinden. Die Daten aus den Fotos werden mit denen auf dem Magnetstreifen abgeglichen, um sicherzustellen, dass keine gefälschten Karten eingelesen werden.

Coins und auch Amazons Idee haben jedoch ein großes Manko. Sie arbeiten nur mit Magnetstreifen. Verfahren wie Chip und Pin (EMV), die in Europa verbreiteter sind, unterstützen sie nicht. Doch das kann sich noch ändern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-76%) 11,99€
  2. (-15%) 12,74€
  3. 14,99€
  4. 23,49€

Konakona 05. Dez 2013

Macht deren Regierung ja offenbar nicht anders. Ist scheinbar Volkssport.

Anonymer Nutzer 05. Dez 2013

Du zahlst mit KK in der Regel auch nicht mehr als ohne. Es gibt Ausnahmefälle, ok. Aber...

xtrem 04. Dez 2013

von amazon sondern schnell das Patent sichern

JackReaper 04. Dez 2013

Ich zum Beispiel habe 2. 1 Privat, 1 Geschäftliche. Da ich International Geschäfte...

robinx999 04. Dez 2013

Bin da auch unschlüssig ob das wirklich Funktionieren kann. Es gibt die genannten EMV...


Folgen Sie uns
       


Dark Souls Remastered - Livestream

Erst mit der Platin-Trophäe in Bloodborne große Töne spucken und dann? - Der Dark-Souls-Effekt trifft Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek mitten ins Streamer-Herz.

Dark Souls Remastered - Livestream Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
    PGP/SMIME
    Die wichtigsten Fakten zu Efail

    Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
    Eine Analyse von Hanno Böck

    1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

      •  /