Dynabook: Toshiba bringt 35 Jahre Laptopgeschichte zu Ende

Auch die letzten Aktienanteile gehen an Sharp. Damit sind Notebooks der Marke Toshiba, die seit 1985 gebaut wurden, passé.

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Der T1100 von 1985 war Toshibas erster Clamshell-Laptop.
Der T1100 von 1985 war Toshibas erster Clamshell-Laptop. (Bild: Wikipedia/CC-BY-SA 3.0)

Es ist offiziell: Toshiba ist kein PC-Hersteller mehr. Das Unternehmen hat die verbliebenen 19,9 Prozent Aktienanteile an der Dynabook Corporation an das Konkurrenzunternehmen Sharp verkauft. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Damit beendet Toshiba das Ende einer Ära, die 1985 begann. Zu diesem Zeitpunkt stellte das Unternehmen den T1100 vor, einen der ersten Laptop-Computer im Clamshell-Design mit integriertem Display und Tastatur.

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Später konnte sich Toshiba in den 1990er Jahren neben Produkten wie IBM Thinkpads als Hersteller für tragbare Computer etablieren. Zu diesem Zeitpunkt wurden Markennamen wie Tecra und Satellite verbreitet, die heute noch bei Dynabook Verwendung finden. 1993 experimentierte das Unternehmen auch mit dem Konzept des Tablets: Der T100X war der erste Tablet-PC mit Stifteingabe.

Neben Thinkpad für Geschäftskunden

In den 2000er Jahren baute Toshiba die Reputation als Enterprise-Hersteller für Notebooks weiter aus und baute viele Business-Notebooks im herkömmlichen Clamshell-Design. Der Konzern experimentierte aber auch mit anderen Konzepten. 2010 baute das Unternehmen etwa den Libretto W100, der zwei Bildschirme mit Touchscreens statt Tastatur und Trackpad nutzte. Auf dem Gerät lief das für Touch-Eingabe eher ungeeignete Windows 7. Allerdings plante das Unternehmen auch Tablets mit Android-OS.

Den Fokus auf Enterprise-Geräte hatte Toshiba auch Ende der 2010er Jahre nicht verloren. Das Unternehmen baut seit jeher Notebooks, die möglichst leicht und mit vielen Anschlüssen bestückt sein sollen. Geräte der Portegé-oder Tecra-Serie sind allerdings meist teurer als 1.500 Euro. In unteren Preissegmenten hat sich die Satellite-Reihe etabliert. Auch unter dem neuen Dynabook-Namen wird diese Strategie durchgesetzt.

Künftig dürfte Dynabook, welches Toshibas Notebooksparte im April 2019 übernommen hatte, nicht mehr mit der Marke Toshiba assoziiert werden, wie es bisher teilweise noch der Fall ist. Zumindest ergeben schnelle Google-Suchen nach Toshiba Ergebnisse und Angebote zu Laptops, die eigentlich schon den neuen Markennamen tragen.

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Anonymer Hash 10. Aug 2020

Am Anfang war es noch eine grobe Schätzung von 45, wurde mittlerweile stillschweigend...

mifritscher 10. Aug 2020

Was haben wir alles mit einem T1600 gemacht... Bis hin zu Windows 3.1 + Dblspace. Mit...

AllDayPiano 10. Aug 2020

Und sie waren hervorragend. Habe die Tage erst das letzte Gerät aussortiert. Nach 10 Jahren!


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