Abo
  • Services:

Dying Light 2: Stadtentwicklung mit Schwung

Klettern und kraxeln im Parcours-Stil, dazu tolle Grafik und eine verschachtelte Handlung mit sichtbaren Auswirkungen auf eine riesige Stadt: Das polnische Entwicklerstudio Techland hat für Dying Light 2 große Pläne.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Dying Light 2
Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)

Jack und Joe sind keine netten Typen. Die beiden haben sich ganz oben auf einem Wasserturm verbarrikadiert. Den Blauhelmsoldaten, der vor ein paar Tagen um Wasser für die ausgetrocknete Bevölkerung gebeten hat, haben sie mit einem Tritt in die Tiefe befördert. Im Actionspiel Dying Light 2 ist es nun unsere Aufgabe, in einem letzten Gespräch doch noch zu einem Umdenken zu bewegen.

Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. DPD Deutschland GmbH, Großostheim

Das schaffen wir natürlich - die Frage ist nur, wie. Entweder vermöbeln wir Jack und Joe und befördern sie ebenfalls mit einem schwungvollen Tritt ins Jenseits. Oder wir machen ihnen mit einem Gespräch klar, dass sie mit Wasser zu reichen und angesehenen Bürgern werden können.

Auf der E3 2018 hat uns das polnische Entwicklerstudio Techland dann gezeigt, wie die Stadt ein paar Spielstunden später aussieht. Im einen Fall haben die Blauhelme das Sagen - klingt gut, ist es aber nur bedingt: Die Soldaten setzen ihre Vorstellung von Recht mit drakonischen Mitteln durch, also mit öffentlichen Hinrichtungen und ständigen Kontrollen, die Stadt von Dying Light 2 wirkt düster und kalt.

Im anderen Fall sehen wir auf dem Weg zum Marktplatz zwar Bettler, die um Wasser flehen. In der Stadtmitte blüht aber dafür das Leben, weil Jack und Joe dort einen Markt eröffnet haben, prächtig verdienen und ihren Reichtum dann auch wieder unters Volk bringen. Entsprechend wirkt die Metropole vergleichsweise lebendig und freundlich; auf einigen der Galeriebilder sind die Unterschiede gut zu sehen.

Entscheidungen mit massiven Konsequenzen sollen in Dying Light 2 eine wesentliche Rolle spielen - laut den Entwicklern wesentlich mehr als in anderen, vergleichbaren Actionspielen in offenen Welten. Die Polen haben dafür sogar den US-Entwickler Chris Avellone angeheuert, der sich mit verzweigenden Handlungen auskennt; Avellone war maßgeblich unter anderem an Fallout New Vegas, Alpha Protocol und Planescape Torment beteiligt.

Die Stadt namens Justice City ist eine andere als in Dying Light, die Handlung von Teil 2 ist ungefähr 15 Jahre nach dem Erstling angesiedelt. Die Metropole sieht wesentlich schöner aus, außerdem ist sie größer - laut Techland viermal so groß wie alle Gebiete im ersten Serienteil. Sie ist eine betont wilde Mischung aus verschiedenen europäischen Orten, im Hintergrund haben wir unter anderem einen Fernsehturm gesehen, der an den Alexanderplatz in Berlin erinnert.

Der Kampf gegen die Untoten wie im ersten Teil spielt zwar immer noch eine Rolle, wesentlich wichtiger sind aber Auseinandersetzungen und das Zurechtkommen mit menschlichen Fraktionen, eben den Blauhelmen - jedenfalls tagsüber. Bei Nacht erwachen die Zombies dann wie im ersten Teil, um den Spieler schnell und extrem zu jagen und schlimmstenfalls zu verspeisen.

  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
  • Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)
Artwork von Dying Light 2 (Bild: Techland)

Allein schon das soll erneut für sehr viel Abwechslung sorgen. Den Schwierigkeitsgrad will Techland erneut etwas höher ansetzen. Spieler bewegen sich wieder in der Ich-Perspektive mit Parcours-Manövern durch die Umgebung, inklusive halsbrecherischen Läufen entlang von Wänden, Sprüngen und Rollen. Die Anzahl der möglichen Bewegungen soll ungefähr doppelt so groß sein wie im Vorgänger.

Für den Nachtmodus und den Kampf gegen die Zombies hat Techland einige Neuerungen geplant, über die das Studio aber erst später reden möchte. Neben dem Solomodus soll es erneut einen Koop-Modus für bis zu vier Spieler geben. Das Actionspiel basiert auf einer neuen Version der hauseigenen C-Engine, es soll zu einem noch nicht bekannten Termin für Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC erscheinen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 23,99€
  2. 8,88€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

FreakAzoid 20. Jun 2018 / Themenstart

Hoffentlich. Vielleicht ist das auch nur die Konsequenz, weil es sonst auf der Startseite...

Prypjat 20. Jun 2018 / Themenstart

Es ist noch zu früh, um sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Techland hat mit Dying Light...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /