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DWD-Wetter-App:
170.000 Kunden haben für die Warnwetter-App bezahlt

Warnungen vor Hochwasser, Sturmfluten und Lawinen: Nach einem Urteil dürfen nur noch diese Informationen in der Warnwetter- App kostenlos sein. Der Deutsche Wetterdienst ist erfreut über die Zahlungsbereitschaft seiner Nutzer.
/ Ingo Pakalski
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Rechtsstreit um die Warnwetter-App des DWD (Bild: Deutscher Wetterdienst)
Rechtsstreit um die Warnwetter-App des DWD Bild: Deutscher Wetterdienst

Seit die meisten Informationen der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nur noch gegen Bezahlung erhältlich sind, haben 3,5 Prozent der Nutzer sich für die kostenpflichtige Vollversion entschieden. Das teilte der DWD auf Anfrage von Golem.de mit. Die App werde von rund 4,9 Millionen Personen verwendet. Insgesamt habe es seither 170.000 In-App-Käufe gegeben. Hierbei entfielen etwa 100.000 Käufe auf die Android- und 70.000 auf die iOS- Plattform. Der DWD ist mit dem Zuspruch zufrieden.

Seit dem 19. Dezember 2017 bietet die Basisversion der Warnwetter-App nur noch Warnungen vor Hochwasser, Sturmfluten und Lawinen. Alle anderen Wetterdaten gibt es nach einem Gerichtsurteil nur noch in der kostenpflichtigen Vollversion. Wetteronline hatte geklagt, weil der Deutsche Wetterdienst seine Wetterinformationen gratis anbot und damit gegen das DWD-Gesetz verstoßen habe. Der Deutsche Wetterdienst hat mittlerweile gegen das Urteil Berufung eingelegt.

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