Dune: Teil 2: Die Destillanzüge waren nicht praktisch
In der Welt von Arrakis sind die Destillanzüge praktisch – und sie halten einen am Leben. Bei den Dreharbeiten waren sie eine Tortur.
Die Destillanzüge halten Menschen in der Wüste am Leben. Sie recyclen jedes bisschen Flüssigkeit, das man verliert, so dass der tägliche Wasserverbrauch auf weniger als einen Fingerhut voll begrenzt ist.
Zudem sehen sie echt cool aus. In Frank Herberts Roman werden sie genau beschrieben und sind ein bisschen gruseliger als in den Filmen. Denn da haben sie auch einen Katheter, durch den Urin gesammelt und wieder aufbereitet wird. Nicht, dass die Schauspieler das hätten haben wollen, aber praktisch waren die Destillanzüge nicht.
Die Anzüge haben ihre Tücken
Chani-Darstellerin Zendaya erklärte gegenüber dem Magazin Total Film: "Die Anzüge sind nicht ideal. Ich wünschte, sie wären echt. Ich wünschte, der Anzug hätte ein Kühlsystem, würde unsere Körperflüssigkeiten in Wasser verwandeln und man könnte hineinpinkeln. Aber das kann man nicht."
So gut wie ihrer Figur erging es ihr nicht. Sie versuchte, mit dem Wasser hauszuhalten: "An einem der Tage war es sehr heiß. Und es war ein langer Drehtag. Ich dachte, es sei eine kluge Idee, nicht viel Wasser zu trinken, damit ich nicht in mein Kostüm pinkeln muss."
Aus dem Kostüm herauszukommen, war auch alles andere als leicht. Es dauert eine Weile, bis man sich da herausgeschält hat, Toilettengänge waren also nicht leicht. Zudem war es ein recht weiter Weg zu den Toiletten. Aber wenig zu trinken, ist auch kein Weg. Zendaya: "Ich bin an dem Tag richtig dehydriert. Das war also keine meiner besseren Ideen."
Nur nicht zu viel trinken
Was sie gelernt hat: wie man den Anzug möglichst schnell aus- und wieder anzieht und dass man für die Toilettengänge am besten im Voraus schon Zeit einplant. Unangenehm sind die Anzüge auch, weil sie nicht besonders flexibel sind.
Zendaya: "Ich musste immer lachen, weil man am Ende des Tages denkt: Verdammt, warum fühle ich mich so schwer? Und dann ist das ganze Ding einfach mit Sand gefüllt." Sie scherzte, dass das aber ein ganz gutes Training gewesen sei, da sie jeden Tag kiloweise Sand mit sich herumgeschleppt habe.
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