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Dubai: Drohnen als Gehilfen der Feuerwehr

Dubai will mehrere Quadcopter für den Feuerwehreinsatz nutzen, die über Risikogebieten patrouillieren sollen, um Feuer frühzeitig zu erkennen und Aufklärungsbilder bei Bränden zu liefern.

Artikel veröffentlicht am ,
Quadcopter-Einsatz  bei einer Feuerwehrübung in Mainz
Quadcopter-Einsatz bei einer Feuerwehrübung in Mainz (Bild: Fraunhofer IOSB 2012)

Laut einem Bericht der Website The National hat der Zivilschutz von Dubai 15 Quadcopter für die Brandaufklärung beschafft, die nun im Testbetrieb sind. Sie sollen Gebiete abfliegen, die besonders gefährdet sind und im Fall von Bränden den Feuerwehrleuten auf dem Boden Bildmaterial liefern.

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Die Drohnen sind ferngesteuert und sollen im Ernstfall im Quartett brennende Gebäude auch schon vor Eintreffen der Feuerwehr umkreisen, damit die Lage besser eingeschätzt werden kann.

Nach dem Bericht werden die Drohnen erst einmal testweise genutzt. Jeder Flugkörper soll bis zu 45 Minuten mit einer Akkuladung in der Luft bleiben können. Patrouillen-Motorräder des Zivilschutzes sollen zudem mit speziellen Transportbehältern ausgestattet werden, um die Drohnen schneller vor Ort haben zu können.

Drohnen für die Brandaufklärung sind schon seit Jahren in der Erprobung. 2011 hatten US-Wissenschaftler ein System vorgestellt, das der Feuerwehr bei der Bekämpfung von Flächenbränden helfen soll: Eine Drohne nimmt aus der Luft Bilder eines Feuers auf. Auf dem Computer wird das Ausmaß des Feuers in Google Earth angezeigt. Eine Software errechnet, wie es sich weiter ausbreitet. Die Drohne des US-Herstellers Marcus UAV mit einer Spannweite von 1,37 Metern erreicht eine Geschwindigkeit von rund 56 Kilometern pro Stunde, kann etwa eine Stunde im Einsatz sein und funkt Kamerabilder und Positionsdaten zum Boden.

2012 zeigte Olaeris einen Hexacopter mit sechs Rotoren, der auf dem Dach der Feuerwache stationiert wird und von dort aus zum Brand fliegen soll, um die Lage aufzuklären. Eine Videokamera liefert eine Stunde lang Bilder an die Zentrale.

Zusammen mit dem Fraunhofer IOSB hat die Firma Leopold Sigrist zudem einen Quadcopter mit wechselbaren Gassensoren entwickelt, der gefährliche Gase bei einem Brand aus der Luft erkennen soll.



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borg 22. Jan 2014

Ich finde es gut, dass auch positive Anwendungen von autonomen und ferngesteuerten...

Niaxa 22. Jan 2014

Ich halte Länder wie Dubai hier für fähig als erster in so etwas zu inverstieren. Und es...


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