Dual Slice: Telekom will Industrie nicht als Kunden verlieren

Die Telekom schickt ihre Sprecher nun mit magenta-farbenen Turnschuhen auf Branchenveranstaltungen. Den Anfang machte eine junge Managerin, die die neue Strategie zu Campusnetzen vorstellte.

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Gute Rednerin in Magenta-Turnschuhen: Stefanie Kuhlmann, Business Development für 5G Campus-Lösungen für die Deutsche Telekom
Gute Rednerin in Magenta-Turnschuhen: Stefanie Kuhlmann, Business Development für 5G Campus-Lösungen für die Deutsche Telekom (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom will Kunden aus der Fertigungsindustrie als Mobilfunkkunden halten, indem sie Dual Slice anbietet. Wie Stefanie Kuhlmann, Business Development für 5G-Campus-Lösungen für die Deutsche Telekom, am 14. November 2018 auf den Nokia Innovation Days in Stuttgart sagte, werde im ersten Schritt das öffentliche Netz um den Industriestandort verstärkt. "On Top kommt ein privater Layer als privates Netz."

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Die Telekom muss darauf reagieren, dass mit 5G die Fertigungsindustrie bei der Bundesnetzagentur und der Bundesregierung massiv darauf drängt, Lizenzen für eigene private 5G-Netze zu erhalten, um sogenannte Campusnetze zu errichten. Hier sind Siemens und die Automobilbranche sehr aktiv.

Die Kombination aus einem öffentlichen und privaten Netz, das Kuhlmann als Dual Slice bezeichnet, sei sinnvoll. "Etwa für fahrerlose Transportsysteme, wenn das Campusareal verlassen wird, können wir ein Handover-Szenario bieten. Der Kunde kann selbst administrieren, welche Geräte im privaten und welche im öffentlichen Netz funken", sagte Kuhlmann.

Osram als erster Kunde, aber nur mit LTE

Osram ist hier der erste Pilotkunde der Telekom. "Wir werden weitere Kundenprojekte forcieren, aber zuerst auf LTE-Basis. 5G ist nicht nur eine neue Luftschnittstelle, sondern ein ganzheitliches System, bei dem LTE die Basis ist und auch erst einmal die Basis bleibt", erklärte Kuhlmann. LTE bleibe das bevorzugte Netzwerk.

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5G sei wichtig, um kabellos in der Produktion unterwegs zu sein, hier reiche WLAN von der Kapazität her nicht aus. Daher ergebe sich hier für 5G ein neues Anwendungsfeld. Andere Vorteile seien der Zugriff auf Maschinen über SIM-Karten, bevor es zum Ausfall komme, sagte Kuhlmann.

Wolfgang Hackenberg, Geschäftsführer Nokia Deutschland, betonte: "5G wird unser Leben und unsere Gesellschaft verändern. 5G ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor der deutschen Wirtschaft." Er bezeichnete Nokia neben Huawei als einzige Ausrüster, die ein Ende-zu-Ende-Netzwerk bauen könnten.

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