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Debian und Android auf einem Display
Debian und Android auf einem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit Maus, Bildschirm und Tastatur zum Desktop-PC

Verbindet der Nutzer eine Maus und eine Tastatur per Bluetooth mit dem Smartphone, lässt sich das Linux-System tatsächlich wie ein normales Debian auf einem PC verwenden. Allerdings wirkt es bereits auf den ersten Blick etwas abgespeckt - was es auch ist, wie uns der Chef des Entwicklerteams Nir Metzer erklärt.

"Wir haben alles Unwichtige gestrichen, um das System der Leistungsfähigkeit des Chips anzupassen", sagt Metzer. Dabei sind wichtige Grundfunktionen wie der einfache Zugang zu Anwendungen beibehalten worden: Nutzer des Foxconn-Smartphones können sich - soweit die Rechenleistung des SoC mitspielt - alle Anwendungen installieren, die auch auf einem normalen PC mit Debian Linux installierbar sind.

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System wurde schlanker gemacht

Nutzer merken hauptsächlich an der grafischen Wiedergabe, dass das System entschlackt wurde. Der Hintergrund ist einfarbig, auf Übergangseffekte beim Öffnen und Schließen der Fenster wird auch verzichtet. Dafür können Nutzer in verschiedenen Fenstern unterschiedliche Anwendungen laufen lassen, wie uns Intel gezeigt hat. Während ein Video abgespielt wurde, liefen parallel verschiedene andere Programme sowie die Android-Übersicht.

Auf die auf dem Smartphone gespeicherten Daten haben sowohl Android als auch Debian Zugriff - getrennte Partitionen gibt es nicht, auch der Kernel wird von beiden Systemen verwendet. Auch Anwendungen stimmen sich mitunter untereinander ab: "Der E-Mail-Client von Debian synchronisiert sich zum Beispiel mit dem von Android", erklärt Metzer.

Gut laufendes System

Das System ist insgesamt überraschend gut nutzbar, auch wenn etwa beim Öffnen des Browsers kleine Wartezeiten eingeplant werden müssen. Texte mit Libre Office lassen sich ebenso gut schreiben wie Videos anschauen. Bequemer als auf einem Smartphone ist das allemal und stellt alles in allem doch einen guten Ersatz für einen merklich teureren PC dar.

Insbesondere die parallele Nutzung von Android und Debian hat uns gut gefallen. Bei einem Preis von unter 100 US-Dollar bekommen Käufer tatsächlich einen brauchbaren PC-Ersatz - mit all den Schwächen, die etwa die 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher mit sich bringen.

Smartphones mit Debian können sofort hergestellt werden

Nir Metzer zufolge wird das Foxconn-Gerät so, wie wir es gezeigt bekommen haben, auf den Markt kommen - wann und wo konnte er uns nicht verraten. Die Technik, um derartig dual ausgestattete Smartphones zu produzieren, besteht dank der Atom-X3-Serie bereits länger. Allerdings müssten sich Hersteller die Mühe machen, die Software auf die Hardware zuzuschneiden. Das hat Intel getan - mit einem überraschend guten Ergebnis.

 Dual-OS-Gerät angeschaut: Intels Android-Smartphone mit integriertem Desktop-Linux

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Pjörn 26. Feb 2016

Das Nexus 7¹³ hat eine Auflösung von 1920 × 1200 und das Nexus 9 hat 2048 × 1536 Pixel...

Emulex 25. Feb 2016

Nein da verstehst du mich falsch: Microsoft soll Windows Phone einstampfen und nurnoch...

Pjörn 25. Feb 2016

Da war 2012 überhaupt nichts fertig. Das ganze ist meines Wissens nach nie aus der Beta...

Trollversteher 25. Feb 2016

Nein, denn das ist etwas völlig anderes. ;) Versuch mal dort eine typische fullsize...

486dx4-160 24. Feb 2016

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