Abo
  • Services:

Mit Maus, Bildschirm und Tastatur zum Desktop-PC

Verbindet der Nutzer eine Maus und eine Tastatur per Bluetooth mit dem Smartphone, lässt sich das Linux-System tatsächlich wie ein normales Debian auf einem PC verwenden. Allerdings wirkt es bereits auf den ersten Blick etwas abgespeckt - was es auch ist, wie uns der Chef des Entwicklerteams Nir Metzer erklärt.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

"Wir haben alles Unwichtige gestrichen, um das System der Leistungsfähigkeit des Chips anzupassen", sagt Metzer. Dabei sind wichtige Grundfunktionen wie der einfache Zugang zu Anwendungen beibehalten worden: Nutzer des Foxconn-Smartphones können sich - soweit die Rechenleistung des SoC mitspielt - alle Anwendungen installieren, die auch auf einem normalen PC mit Debian Linux installierbar sind.

System wurde schlanker gemacht

Nutzer merken hauptsächlich an der grafischen Wiedergabe, dass das System entschlackt wurde. Der Hintergrund ist einfarbig, auf Übergangseffekte beim Öffnen und Schließen der Fenster wird auch verzichtet. Dafür können Nutzer in verschiedenen Fenstern unterschiedliche Anwendungen laufen lassen, wie uns Intel gezeigt hat. Während ein Video abgespielt wurde, liefen parallel verschiedene andere Programme sowie die Android-Übersicht.

Auf die auf dem Smartphone gespeicherten Daten haben sowohl Android als auch Debian Zugriff - getrennte Partitionen gibt es nicht, auch der Kernel wird von beiden Systemen verwendet. Auch Anwendungen stimmen sich mitunter untereinander ab: "Der E-Mail-Client von Debian synchronisiert sich zum Beispiel mit dem von Android", erklärt Metzer.

Gut laufendes System

Das System ist insgesamt überraschend gut nutzbar, auch wenn etwa beim Öffnen des Browsers kleine Wartezeiten eingeplant werden müssen. Texte mit Libre Office lassen sich ebenso gut schreiben wie Videos anschauen. Bequemer als auf einem Smartphone ist das allemal und stellt alles in allem doch einen guten Ersatz für einen merklich teureren PC dar.

Insbesondere die parallele Nutzung von Android und Debian hat uns gut gefallen. Bei einem Preis von unter 100 US-Dollar bekommen Käufer tatsächlich einen brauchbaren PC-Ersatz - mit all den Schwächen, die etwa die 2 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher mit sich bringen.

Smartphones mit Debian können sofort hergestellt werden

Nir Metzer zufolge wird das Foxconn-Gerät so, wie wir es gezeigt bekommen haben, auf den Markt kommen - wann und wo konnte er uns nicht verraten. Die Technik, um derartig dual ausgestattete Smartphones zu produzieren, besteht dank der Atom-X3-Serie bereits länger. Allerdings müssten sich Hersteller die Mühe machen, die Software auf die Hardware zuzuschneiden. Das hat Intel getan - mit einem überraschend guten Ergebnis.

 Dual-OS-Gerät angeschaut: Intels Android-Smartphone mit integriertem Desktop-Linux
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 127,90€ (effektiver Preis für SSD 107,90€)
  2. (u. a. Battlefield 5, FIFA 19, Battlefront 2, NHL 19)
  3. (u. a. FIFA 19, New Super Mario Bros. U Deluxe, Donkey Kong Contry)
  4. (aktuell u. a. Ryzen 7 2700X 299€, Playstation-Store-Guthaben für 18,40€ statt 20€ oder...

Pjörn 26. Feb 2016

Das Nexus 7¹³ hat eine Auflösung von 1920 × 1200 und das Nexus 9 hat 2048 × 1536 Pixel...

Emulex 25. Feb 2016

Nein da verstehst du mich falsch: Microsoft soll Windows Phone einstampfen und nurnoch...

Pjörn 25. Feb 2016

Da war 2012 überhaupt nichts fertig. Das ganze ist meines Wissens nach nie aus der Beta...

Trollversteher 25. Feb 2016

Nein, denn das ist etwas völlig anderes. ;) Versuch mal dort eine typische fullsize...

486dx4-160 24. Feb 2016

Was meinst du damit?


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
People Mover
Rollende Kisten ohne Fahrer

CES 2019 Autonome People Mover sind ein Trend auf den Messeständen der Mobilitätsanbieter in Las Vegas. Neue Sensor-Generationen senken die Kosten und vereinfachen die Fertigung der Shuttlebusse ohne Fahrer.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Streaming-Lautsprecher Google Assistant für ältere Sonos-Modelle geplant
  2. Dell Latitude 7400 im Hands on Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis
  3. 360 Reality Audio ausprobiert Sony erzeugt dreidimensionalen Musikklang per Kopfhörer

Slighter im Hands on: Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
Slighter im Hands on
Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist

CES 2019 Mit Slighter könnte ausgerechnet ein Feuerzeug Rauchern beim Aufhören helfen: Ausgehend von den Rauchgewohnheiten erstellt es einen Plan - und gibt nur zu ganz bestimmten Zeiten eine Flamme.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show
  2. Royole Flexpai im Hands on Display top, Software flop
  3. Alienware Area 51m angesehen Aufrüstbares Gaming-Notebook mit frischem Design

    •  /