Dual-Monitor-Betrieb: VGA-Anschluss für Plus-Modelle des Raspberry Pi
Für nur sechs Britische Pfund, umgerechnet etwas weniger als acht Euro, bietet der kleine Hardware-Anbieter Pi Supply einen VGA-Aufsatz(öffnet im neuen Fenster) für die aktuellen Modelle A+ sowie B+ des Raspberry Pi an. Möglich macht das die nun 40-polige GPIO-Leiste der beiden überarbeiteten Platinen, der verbaute SoC von Broadcom unterstützt VGA-Signale nativ.

Der über Kickstarter vorfinanzierte Aufsatz(öffnet im neuen Fenster) ist mit der 26-poligen GPIO-Leiste wegen der Konfiguration der ursprünglichen Modelle technisch nicht umsetzbar gewesen. Die verbaute Hardware selbst ist recht einfach. Sie besteht lediglich aus einer Steckverbindung für die Pins, einem kleinen Board, 20 Widerständen sowie dem VGA-Anschluss selbst.
Auf Github(öffnet im neuen Fenster) stehen die Spezifikationen und weitere Dokumentation unter der GPLv3 zum Gerät bereit, womit es auch durch andere Unternehmen oder Privatpersonen hergestellt werden kann. Die nun verfügbare Referenz trägt den Namen Gert VGA 666, benannt nach dem Ideengeber und Bastler Gert van Loo. Die Zahlenkombination bezieht sich auf die 6-Bit-Farbtiefe pro Kanal, wodurch maximal 262.144 Farben darstellbar sind.
Verwendet werden kann der VGA-Ausgang mit den gleichen Auflösungen, die auch der HDMI-Anschluss bietet, maximal mit 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde. Letztlich können dank des Aufsatzes zwei Monitore gleichzeitig an den Geräten betrieben werden, ebenso wie ältere Displays, die nicht über einen HDMI-Eingang verfügen. Immerhin ist die nun angebotene Lösung damit zum Teil deutlich günstiger zu erwerben als die meisten Adapter und Kabel von HDMI auf VGA.
Der Aufsatz steht jedoch nicht als fertiges Produkt zum Verkauf, es wird stattdessen ein Bastelkit vertrieben.
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