DU-IT: Duisburg und Huawei starten die Rhine Cloud

Die Stadt Duisburg setzt bei ihrer Rhine Cloud auf Technik von Huawei, die die Daten der Smart City hosten soll. Auch aus den USA kommen neue Töne zu Huawei.

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Martin Murrack, Leiter des Dezernats Digitalisierung der Stadt Duisburg
Martin Murrack, Leiter des Dezernats Digitalisierung der Stadt Duisburg (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Duisburg baut zusammen mit Huawei die Rhine Cloud auf. Das gab das Unternehmen am 11. Juni 2018 auf der Cebit in Hannover bekannt. "Huawei konzentriert sich hier auf die Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen. Wir freuen uns, Duisburgs Partner für die Entwicklung einer Smart City zu sein", sagte Vincent Pang, President von Huawei West Europe Region.

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Die Stahlarbeiterstadt Duisburg werde in den kommenden Jahren zu einer "innovativen digitalen Modellstadt ausgebaut", erklärte Martin Murrack, Leiter des Dezernats Digitalisierung der Stadt Duisburg. Dabei seien auch neue Technologien wie 5G von Huawei sehr wichtig.

Die Einführung der Rhine Cloud, dem Markennamen für eine Cloud-Plattform für Smart City und Public Services, sei ein Schritt, um Duisburg zu einer Stadt zu machen, die die Möglichkeiten der Stadtautomatisierung nutzt.

Bei der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung gab Huawei bekannt, dass die ersten Infrastructure-as-a-Service-Angebote (IaaS) nun auf der Rhine Cloud verfügbar sind. Sie nutzt die Navvis-Technologie, die für die Digitalisierung von Innenräumen entwickelt wurde und für Smart-City-Anwendungen wie E-Gouvernement, Tourismus, Gebäudemanagement und Einzelhandel eingesetzt wird. Gezeigt wurde ein virtueller Rundgang durch das historische Wasserwerk. Der Dienst wird ab Oktober 2018 über Rhine Cloud verfügbar sein.

Technik von Huawei in BSI-zertifiziertem Rechenzentrum

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Rhine Cloud wird von dem städtischen IT-Dienstleister DU-IT in Duisburg gehostet. Das DU-IT-Rechenzentrum verfügt über ein Sicherheitszonensystem, das den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem TÜV Level 3 entspricht. Damit wird Technologie des chinesischen IT-Konzerns in einem sensiblen Bereich der Stadt Duisburg eingesetzt.

Selbst US-Handelsminister Wilbur Louis Ross hat in einem Interview des Senders CNBC gesagt: "Ich habe viele Gerüchte über Huawei gehört. Im Moment glaube ich nicht, dass unser Ministerium Verstöße von Huawei festgestellt hat." In den USA ist der chinesische Telekommunikationsausrüster vom US-Markt für Netzwerke ausgeschlossen. Ein Gesetz, das US-Netzbetreibern verbietet, Ausrüstung in China zu kaufen, existiert nicht. Es gibt nach Informationen von Golem.de jedoch Drohungen, dass der Betreiber nachteilige Konsequenzen wie das Ausbleiben staatlicher Aufträge zu befürchten hat oder dass es imageschädigend für das Geschäft mit Privatkunden sei. Nur kleinere regionale US-Netzbetreiber sind von dem Bann nicht erfasst. Huawei ist in Deutschland Partner der Telekom, der Telefónica und Vodafones beim Aufbau eines 5G-Netzes.

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Keridalspidialose 12. Jun 2018

AVM ist weder ein Startup, noch sind Apps der Fokus der Firma. Niemand in der Politik...

bierwagenfahrer... 12. Jun 2018

Wenn ich das schon höre bekomme ich Schreikrämpfe. Was bedeutet denn as a service, das...



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