DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.

Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti veröffentlicht am
Wer sich nicht so brav an die DSGVO hält, hat wenig zu befürchten - vor allem Großkonzerne.
Wer sich nicht so brav an die DSGVO hält, hat wenig zu befürchten - vor allem Großkonzerne. (Bild: Oliver Tacke/Public Domain)

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wollte Europa die großen IT-Konzerne aus den USA stärker kontrollieren. Doch zwei Jahre nach Inkrafttreten hat sich Ernüchterung breitgemacht. Das Problem liegt nicht unbedingt bei der DSGVO selbst, sondern bei ihrer Durchsetzung. Die zuständigen Datenschutzbehörden schrecken vor umfangreichen Recherchen und Auseinandersetzungen mit Großkonzernen zurück - aus Mangel an Geld und den erforderlichen Experten.


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