DSM 6.1: Synology bringt Btrfs auf mehr alte NAS-Systeme

Weitere Synologys NAS-Systeme bekommen mit dem Disk Station Manager (DSM) 6.1 eine Unterstützung für das Dateisystem Btrfs. Einfache Snapshots lassen sich so leicht erzeugen. Besitzer der leistungsfähigen 12er- bis 14er-Geräte können sich freuen. Allerdings werden auch Funktionen gestrichen.

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DSM 6.1 bietet Btrfs auch für kleine alte NAS-Systeme.
DSM 6.1 bietet Btrfs auch für kleine alte NAS-Systeme. (Bild: Synology)

Rund ein Jahr nach der Veröffentlichung von DSM 6.0 weitet Synology die Btrfs-Unterstützung mit DSM 6.1 auf weitere Modelle aus. Wie aus den Release Notes hervorgeht, betrifft das vor allem leistungsfähige NAS-Systeme aus den Jahren 2012 bis 2014 (einige Modelle sind Ende vorigen Jahres auf den Markt gekommen). Die Anzahl der unterstützen NAS-Systeme hat sich damit bei dem Bestand der 12er-, 13er- und 14er-Generationen grob verdreifacht.

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Bei der Generation 13 gehören damit nicht mehr nur Rack-Systeme zu den Btrfs-tauglichen Systemen, sondern auch die Desktop-Systeme Diskstation. Es bleibt aber bei leistungsfähigen Modellen. Das kleinste Modell ist die Diskstation DS713+. Ähnlich sieht es bei der Generation 12 aus. Hier gab es mit der DS3612xs zwar vorher schon ein Desktop-Modell, doch das ist ein High-End-System. Mit DSM 6.1 wird zusätzlich unter anderem die DS412+ unterstützt, was ein vergleichsweise kleines Vier-Schacht-System ist. Bei der Generation 14 wurde nur die Unterstützung der Rackstations erweitert. Keine Änderungen gibt es bei der Generation 15.

Abseits der allgemeinen Dateisystemunterstützung ist DSM 6.1 neuerdings mit einer Selbsheilfunktion innerhalb von Btrfs ausgestattet; allerdings nur in bestimmten RAID-Modi. Neu ist zudem das Ironwolf Health Management, ein Werkzeug, das Seagates Ironwolf-Festplatten überwacht. Virtual DSM ist zudem in der Lage, Instanzen zwischen NAS-Systemen zu migrieren.

Zwei alte Funktionen gibt es mit DSM 6.1 nicht mehr

Wer DSM 6.1 installiert, sollte beachten, dass sowohl Time Backup als auch Hidrive Backup fortan nicht mehr einzeln unterstützt werden. Auch das Paket Intrusion Prevention wird eingestellt. Zudem müssen Anwender beachten, dass das NAS-System nach der Installation Zeit für die Neu-Indizierung verschiedener Dateien braucht. Auch Pakete und Updates müssen laut Synology neu initialisiert werden. Letzteres kann die CPU bis zu einer Stunde stark belasten. Die Indizierung dürfte vor allem Dateisystem-Operationen betreffen.

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Kleinere Änderungen betreffen den Samba-Server. Dieser basiert mit DSM 6.1 auf der Version 4.4. Apples Time Machine lässt sich jetzt zudem per SMB 3.0 auf den NAS-Systemen sichern.

DSM 6.1 wird üblicherweise über die integrierte Aktualisierungsfunktion auf den NAS eingespielt, kann aber auch separat heruntergeladen werden.

Nachtrag vom 27. Februar 2017, 9:38 Uhr

Wie uns Synology mitteilte, sind die Funktionen von Time Backup und Hidrive fortan Teil des Hyperbackups und deswegen nicht mehr nötig. Der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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appelri 27. Feb 2017

Das NAS würde ich gern sehen.

eddie8 27. Feb 2017

Dass man bei einem neueren Dateisystem vll. erstmal nur den Kundenkreis klein halten...

Gobberwarzen 23. Feb 2017

Es geht um "Time Backup" nicht um "Time Machine". Time Backup ist ein Paket für...

skyynet 23. Feb 2017

Ah, alles klar. Stand bei den Release Notes der 6.1 dabei, so dass ich von einer...



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