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DSL-Zugänge: 40 Prozent der Kunden wollen den Anbieter wechseln

Die Unzufriedenheit der Internetnutzer mit ihren DSL-Anbietern ist sehr hoch. Nach einer Änderung des Telekommunikationsgesetzes darf bei einem Wechsel des Internetanbieters der Anschluss nur noch höchstens einen Tag unterbrochen werden.

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British-Telecom-Beschäftigter repariert Kabel in London.
British-Telecom-Beschäftigter repariert Kabel in London. (Bild: Luke MacGregor/Reuters)

Eine Umfrage in Deutschland belegt, dass viele DSL-Nutzer nicht mit ihrem Anbieter zufrieden sind. 40 Prozent der DSL-Kunden wollen den Anbieter wechseln. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherzentrale Schleswig-Holsteins, die ein halbes Jahr online Meinungen zu DSL-Anbietern gesammelt hat. Anlass für die Umfrage waren dauernde Beschwerden der Verbraucher über DSL-Anbieter bei den Verbraucherschützern.

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Rund 44 Prozent der Befragten hatten demnach schon einmal Probleme mit dem DSL-Anbieter. Beklagt wurden ein mangelhafter Kundenservice und ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zufrieden sind aber immerhin 60 Prozent mit ihrem Anbieter.

Boris Wita, Jurist der Verbraucherzentrale, rät verärgerten Internetkunden: "Stimmen Sie mit den Füßen ab und gehen Sie zu einem anderen Anbieter". Die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG), die vorschreibt, den Wechsel innerhalb eines Kalendertages zu ermöglichen, ist von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und müsste durch die Unterschrift des Bundespräsidenten bald in Kraft treten. Danach darf für den Wechsel des Telefon- oder Internetanbieters oder bei Umzügen von Kundenanschlüssen der Dienst höchstens einen Tag unterbrochen werden. Kommt es zu Problemen, muss der alte Anbieter die Versorgung des Kunden weiterhin gewährleisten. Sanktionen für den Fall, dass Internetanbieter dem nicht nachkommen, gibt es allerdings nicht. Zieht ein Telekommunikationskunde um, kann er seinen alten Vertrag nun mitnehmen, ohne dass dessen Mindestlaufzeit von vorne beginnt.

In Deutschland lebende Menschen wechseln bislang selten ihren Internet Provider. In 40 Prozent der Haushalte wurde zwar über einen Wechsel nachgedacht, aber nur jeder achte Haushalt oder 13 Prozent haben den Provider gewechselt. Die Zahl der Haushalte, die bereits gewechselt haben, stieg nur langsam: Bis 2010 waren es 10 Prozent, ein Jahr später 13 Prozent.



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/mecki78 26. Mär 2012

Das habe ich auch nicht behauptet. Es gibt aber auch "letzte Meilen" in Deutschland, die...

Romconstruct 24. Mär 2012

Als Support Mitarbeiter kann man sich mit so einem Thread kaum lächerlicher machen. Meine...

gandalf 24. Mär 2012

Seit wann ist diese Entscheidung demokratisch? ;-)

Youssarian 24. Mär 2012

Es ist Sache des anderen Anbieters, sich zu wehren. Wenn er das nicht will, dann ist die...

Dr.White 23. Mär 2012

Whoracle Wrote: 1&1 ist kein ISP sondern ein billig Reseller von der Telekom. Gleiches...


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