Abo
  • IT-Karriere:

DSI: Vesa bringt bessere Kompression für Mobile-Displays

Mit dem Standard Vesa Display Compression-M (VDC-M) bietet der Industrieverband einen neue Möglichkeit zur Kompression des Display Stream. Die "nicht sichtbare" Kompression soll für die Schnittstellen eDP und DSI in Mobil- und Embedded-Geräten genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die meisten Embedded-Geräte setzen auf DSI.
Die meisten Embedded-Geräte setzen auf DSI. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Um höhere Auflösungen, schnellere Bildwiederholraten und auch größere Farbtiefen wie für HDR zu unterstützen, hat das Industriegremium Vesa mit der Display Stream Compression (DSC) ein Kompressionsverfahren entwickelt, das ohne sichtbare Verluste auskommen soll. Genutzt wird DSC in Displayport und HDMI. Die Vesa hat die Kompressionstechnik nun auch auf mobile Geräte erweitert.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  2. Allianz Deutschland AG, München-Unterföhring

Der Standard VESA Display Compression-M (VDC-M) ist laut Ankündigung speziell für die Anforderungen von Displays in Embedded- und Mobil-Geräten entwickelt worden und in Zusammenarbeit mit der MIPI Alliance entstanden. Zwar bietet VDC-M mit einem Verhältnis von 5:1 eine höhere Kompressionsrate als DSC 1.2 mit 3,75:1. Die dafür notwendige Komplexität der Schaltkreise fällt aber auch höher aus als bei DSC.

Das Kompressionsverhältnis von 5:1 gilt bei der Verwendung von 30 Bit Farbtiefe, also 10 pro Farbkanal, was für HDR und einen größeren Farbraum notwendig ist. Bei 24 Bit Farbtiefe, also 8 Bit pro Farbkanal, erreiche das Kompressionsverhältnis 4:1, wie das Magazin Anandtech anmerkt. In beiden Fällen sollte das Bild also auf 6 Bit pro Pixel komprimiert werden, was wie erwähnt nicht sichtbar sein soll.

Genutzt werden soll VDC-M zunächst wohl nur im Zusammenhang mit der DSI-Schnittstelle der MIPI Alliance, die bereits Pläne angekündigt hat, ihre Standards dahingehend zu erweitern. Ob und wann VDC-M auch mit Embedded Display (eDP) spezifiziert wird, ist zurzeit noch unklar. Mit VDC-M sollen Mobilgeräte wie Smartphones höhere Auflösungen bieten können, ohne Abstriche bei der Akkulaufzeit machen zu müssen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279€ (Bestpreis!)
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  3. ab 369€ + Versand

Freedome 17. Mai 2018

Ich finde die Frage von bccc1 sehr interessant, jedoch verstehe ich die zitierte Antwort...


Folgen Sie uns
       


Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht

In Braunschweig testet das DLR an zwei Ampeln die Vernetzung von automatisiert fahrenden Autos und der Verkehrsinfrastruktur.

Linksabbiegen mit autonomen Autos - Bericht Video aufrufen
In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
    iPad OS im Test
    Apple entdeckt den USB-Stick

    Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
    2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
    3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

      •  /