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DS No. 8: Verfügbarkeit und Fazit

Der DS No. 8(öffnet im neuen Fenster) kostet in der Einstiegsvariante Pallas mit dem kleineren Akku (73,7 kWh) und 169 kW (230 PS) Leistung ohne Extras 57.700 Euro. In der hier getesteten Long-Range-Variante mit 97,2-kW-Akku kostet das Fahrzeug 63.200 Euro. Unsere Version mit Tech- und Comfort-Paket sowie Sonderlackierung kostet knapp 70.000 Euro.

Die AWD-Version des Pallas mit 257 kW (350 PS) und großer Batterie (97,2 kWh) kostet ohne Extras 68.100 Euro. Die mittlere Ausstattungsvariante Etoile beginnt bei 65.100 Euro, die Top-Ausstattung Jules Verne bei 77.000 Euro.

Fazit

Der DS No. 8 ist ein sehr komfortables Elektroauto, das vor allem im Innenraum ein ungewöhnliches, aber elegantes Design hat. Auch die von mir getestete Einstiegsvariante Pallas fährt sich trotz fehlenden variablen Fahrwerks bequem, zusammen mit den gemütlichen Sitzen und reichlich Platz reist es sich angenehm.

Dazu trägt auch die selbst im Winter gute Reichweite bei, was mich durchaus überrascht hat. Die Kombination aus großer Batterie und gutem Verbrauch lässt den Akkustand auch auf der Autobahn gemächlicher schrumpfen als bei anderen Elektroautos.

Aufgrund seiner Länge lässt sich im DS No. 8 eine Menge unterbringen – auch Urlaub mit der Familie dürfte kein Problem sein. Aufgrund der Coupé-Form ist der Kofferraum aber in der Höhe begrenzt.

Perfekt ist der DS No. 8 aber nicht, vor allem, was die Software angeht. Ich habe in meinem Test mehrfach Bugs erlebt, die sich auch wiederholt haben. Störend finde ich zudem, dass ich bei der Ladeplanung keine Anbieter eingrenzen kann. Auch die dauerbeschlagene Rückkamera hat keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen, ebenso die nutzlose App mit Abofunktion.

Der Preis des getesteten Fahrzeugs ist nämlich auf einem durchaus hohen Niveau, wenngleich der No. 8 dafür einige Funktionen bietet, die bei der vergleichbar teuren Konkurrenz fehlen. Der Mercedes EQE 350+ etwa, mit dem großen Akku (96 kWh), vergleichbarer Ladeleistung, dafür aber mehr Motorleistung (235 kW/320 PS), kostet fast gleich viel – allerdings ohne so manche Zusatzoptionen, die bei dem von mir getesteten No. 8 bereits mit drin waren.

Dazu zählen einfache Optionen wie einklappbare Außenspiegel, eine drahtlose Smartphone-Ladeschale und ein Fernlichtassistent. Beim EQE ist in der Grundversion aber auch kein Fahrassistent enthalten, anders als beim No. 8. Insofern relativiert sich der Preis des DS No. 8 ein wenig – dafür sollte der Hersteller aber dringend noch einmal an der Software feilen.


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