Der DS No. 8(öffnet im neuen Fenster) kostet in der Einstiegsvariante Pallas mit dem kleineren Akku (73,7 kWh) und 169 kW (230 PS) Leistung ohne Extras 57.700 Euro. In der hier getesteten Long-Range-Variante mit 97,2-kW-Akku kostet das Fahrzeug 63.200 Euro. Unsere Version mit Tech- und Comfort-Paket sowie Sonderlackierung kostet knapp 70.000 Euro.
Die AWD-Version des Pallas mit 257 kW (350 PS) und großer Batterie (97,2 kWh) kostet ohne Extras 68.100 Euro. Die mittlere Ausstattungsvariante Etoile beginnt bei 65.100 Euro, die Top-Ausstattung Jules Verne bei 77.000 Euro.
Der DS No. 8 ist ein sehr komfortables Elektroauto, das vor allem im Innenraum ein ungewöhnliches, aber elegantes Design hat. Auch die von mir getestete Einstiegsvariante Pallas fährt sich trotz fehlenden variablen Fahrwerks bequem, zusammen mit den gemütlichen Sitzen und reichlich Platz reist es sich angenehm.
Dazu trägt auch die selbst im Winter gute Reichweite bei, was mich durchaus überrascht hat. Die Kombination aus großer Batterie und gutem Verbrauch lässt den Akkustand auch auf der Autobahn gemächlicher schrumpfen als bei anderen Elektroautos.
Aufgrund seiner Länge lässt sich im DS No. 8 eine Menge unterbringen – auch Urlaub mit der Familie dürfte kein Problem sein. Aufgrund der Coupé-Form ist der Kofferraum aber in der Höhe begrenzt.
Bild 1/35: Die Mittelkonsole geht bis zum Armaturenbrett, darunter befindet sich eine weitere Ablage mit Becherhaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/35: In der Mittelkonsole ist zudem noch ein kleines Fach und ein größeres, klimatisiertes eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/35: Das Innenraumdesign des No. 8 ist elegant und ungewöhnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/35: Das Lenkrad hat seitliche Bedienelemente. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/35: Die Speichen des Lenkrads sind in einer recht ungewöhnlichen X-Form verbaut, was für die Hände erstaunlich bequem ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/35: In der Mitte ist ein breites, aber nicht sonderlich hohes Display verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/35: Die Becherhalter lassen sich herausnehmen, um mehr Platz im unteren Fach zu schaffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/35: In der Mittelkonsole findet sich die Stellantis-typische Schaltwippe für die Gangwahl. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/35: Die Knöpfe für die Fensterheber haben eine ungewöhnliche Form. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/35: Bei unserem Testfahrzeug lassen sich die Sitze elektronisch verstellen, inklusive Lordosenstütze. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/35: Die hinteren Sitze haben eigene Klimadüsen und Sitzheizung. Außerdem lässt sich von hier aus der Beifahrersitz nach vorne bewegen, um mehr Beinfreiheit zu schaffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/35: Das geräumige Cockpit mit dem ungewöhnlichen Lenkrad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/35: Hinten sitzen Passagiere sehr bequem und haben eine gute Beinfreiheit; im Foto befindet sich der Fahrersitz etwas weiter hinten als während der Fahrt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/35: Der Kofferraum ist mit 621 Litern sehr geräumig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/35: Werden die Rücksitze umgeklappt, passt eine Menge in den No. 8.
Bild 16/35: Die Kameras beim Rückwärtsfahren sind an sich gut, bis auf das Problem mit der dauerbeschlagenen Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/35: Der No. 8 fährt sich sehr angenehm und ruhig, obwohl unser Modell nicht das sich selbst anpassende Fahrwerk hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/35: Die Elemente auf dem Fahrdisplay sind übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/35: Über das HUD werden verschiedene Informationen angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/35: Der DS No. 8 ist ein großes SUV-Coupé. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/35: Die Front hat ein markantes Aussehen mit nach unten ragendem Tagfahrlicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/35: Sie Seitenlinie des No. 8 ist eher dezent. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/35: Das Dach fällt nach hinten ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/35: Das Heck des No. 8 hat ungewöhnliche Rücklichter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/35: Der No. 8 hat einen kleinen Spoiler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/35: Die Verarbeitung des DS ist sowohl außen als auch innen sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/35: Der Innenraum hat eine Ambientebeleuchtung, die vor allem im Dunkeln sehr gut zur Wirkung kommt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/35: Anstelle des optischen Rückspiegels lässt sich auch ein digitaler verwenden, der vor allem im Dunkeln eine bessere Sicht bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Mit der Rückfahrkamera hatten wir bei unserem Testfahrzeug ein Problem: Die Kamera war an den Rändern immer beschlagen, Reinigen hat nicht geholfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Der No. 8 hat gute Rundumkameras und eine 360-Grad-Ansicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Der Startbildschirm des Infotainment-Displays lässt sich nach eigenen Vorlieben konfigurieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Auf mehreren Seiten lassen sich Funktionen wie Widgets bei einem Smartphone in unterschiedlichen Größen platzieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Auf der dritten Seite können App-Shortcuts abgelegt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Nicht nur das Display in der Mitte des Armaturenbrettes lässt sich konfigurieren, sondern auch die Kombination aus Fahrdisplay und HUD. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Insgesamt lassen sich fünf Kombinationen konfigurieren, die während der Fahrt durch Knopfdruck gewechselt werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Perfekt ist der DS No. 8 aber nicht, vor allem, was die Software angeht. Ich habe in meinem Test mehrfach Bugs erlebt, die sich auch wiederholt haben. Störend finde ich zudem, dass ich bei der Ladeplanung keine Anbieter eingrenzen kann. Auch die dauerbeschlagene Rückkamera hat keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen, ebenso die nutzlose App mit Abofunktion.
Der Preis des getesteten Fahrzeugs ist nämlich auf einem durchaus hohen Niveau, wenngleich der No. 8 dafür einige Funktionen bietet, die bei der vergleichbar teuren Konkurrenz fehlen. Der Mercedes EQE 350+ etwa, mit dem großen Akku (96 kWh), vergleichbarer Ladeleistung, dafür aber mehr Motorleistung (235 kW/320 PS), kostet fast gleich viel – allerdings ohne so manche Zusatzoptionen, die bei dem von mir getesteten No. 8 bereits mit drin waren.
Dazu zählen einfache Optionen wie einklappbare Außenspiegel, eine drahtlose Smartphone-Ladeschale und ein Fernlichtassistent. Beim EQE ist in der Grundversion aber auch kein Fahrassistent enthalten, anders als beim No. 8. Insofern relativiert sich der Preis des DS No. 8 ein wenig – dafür sollte der Hersteller aber dringend noch einmal an der Software feilen.