Ebenfalls Teil des Tech-Pakets sind die gute 360-Grad-Kamera und der digitale Rückspiegel. Diesen finde ich vor allem im Dunkeln praktisch, da ich erst über die Kamera wirklich sehe, was hinter mir passiert. Für den digitalen Rückspiegel wird eine Kamera verwendet, die im Heckspoiler verbaut ist – alternativ kann aber auch ein optischer Rückspiegel verwendet werden. Die Rückfahrkamera fürs Parken ist hingegen oberhalb des Nummernschildes eingebaut – und bei meinem Testfahrzeug permanent an den Rändern beschlagen. Sämtliches Putzen (manuell und mit den eingebauten Reinigungsdüsen) hat nicht geholfen.
Bevor ich das erste Mal mit dem No. 8 losgefahren bin, habe ich zugegebenermaßen etwas stirnrunzelnd das Lenkrad betrachtet. Anders als die meisten Lenkräder hat das des No. 8 Speichen in X-Form. Das sieht ungewöhnlich aus – auch hier knüpft DS an die Tradition des Citroën DS an, dessen Lenkrad sogar nur eine Speiche hatte.
Als ich losfuhr, merkte ich aber, was für eine gute Idee diese X-Speichen sind. Man kann die Hand super ans Lenkrad legen und sich mit dem Daumen an einer der oberen Speichen festhalten. Gerade bei langen Strecken fand ich das sehr entspannend.
Angenehme Federung und ausreichende Motorisierung
Entspannend ist auch das Fahrgefühl im No. 8. Der Wagen ist gut gefedert, meinem Testmodell fehlt allerdings eine variable Aufhängung, die die Federung an die Straßenverhältnisse anpasst. DS hat beim Einstiegsmodell des No. 8 aber einen guten Mittelweg aus Komfort und guter Straßenlage gefunden: Schlaglöcher werden gemindert, aber nicht geschluckt; der Wagen liegt auch bei hohen Geschwindigkeiten (abgeregelt ist er bei 190 km/h) gut auf der Straße.
Bild 1/35: Die Mittelkonsole geht bis zum Armaturenbrett, darunter befindet sich eine weitere Ablage mit Becherhaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/35: In der Mittelkonsole ist zudem noch ein kleines Fach und ein größeres, klimatisiertes eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/35: Das Innenraumdesign des No. 8 ist elegant und ungewöhnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/35: Das Lenkrad hat seitliche Bedienelemente. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/35: Die Speichen des Lenkrads sind in einer recht ungewöhnlichen X-Form verbaut, was für die Hände erstaunlich bequem ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/35: In der Mitte ist ein breites, aber nicht sonderlich hohes Display verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/35: Die Becherhalter lassen sich herausnehmen, um mehr Platz im unteren Fach zu schaffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/35: In der Mittelkonsole findet sich die Stellantis-typische Schaltwippe für die Gangwahl. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/35: Die Knöpfe für die Fensterheber haben eine ungewöhnliche Form. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/35: Bei unserem Testfahrzeug lassen sich die Sitze elektronisch verstellen, inklusive Lordosenstütze. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/35: Die hinteren Sitze haben eigene Klimadüsen und Sitzheizung. Außerdem lässt sich von hier aus der Beifahrersitz nach vorne bewegen, um mehr Beinfreiheit zu schaffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/35: Das geräumige Cockpit mit dem ungewöhnlichen Lenkrad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/35: Hinten sitzen Passagiere sehr bequem und haben eine gute Beinfreiheit; im Foto befindet sich der Fahrersitz etwas weiter hinten als während der Fahrt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/35: Der Kofferraum ist mit 621 Litern sehr geräumig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/35: Werden die Rücksitze umgeklappt, passt eine Menge in den No. 8.
Bild 16/35: Die Kameras beim Rückwärtsfahren sind an sich gut, bis auf das Problem mit der dauerbeschlagenen Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/35: Der No. 8 fährt sich sehr angenehm und ruhig, obwohl unser Modell nicht das sich selbst anpassende Fahrwerk hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/35: Die Elemente auf dem Fahrdisplay sind übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/35: Über das HUD werden verschiedene Informationen angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/35: Der DS No. 8 ist ein großes SUV-Coupé. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/35: Die Front hat ein markantes Aussehen mit nach unten ragendem Tagfahrlicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/35: Sie Seitenlinie des No. 8 ist eher dezent. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/35: Das Dach fällt nach hinten ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/35: Das Heck des No. 8 hat ungewöhnliche Rücklichter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/35: Der No. 8 hat einen kleinen Spoiler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/35: Die Verarbeitung des DS ist sowohl außen als auch innen sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/35: Der Innenraum hat eine Ambientebeleuchtung, die vor allem im Dunkeln sehr gut zur Wirkung kommt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/35: Anstelle des optischen Rückspiegels lässt sich auch ein digitaler verwenden, der vor allem im Dunkeln eine bessere Sicht bietet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 29/35: Mit der Rückfahrkamera hatten wir bei unserem Testfahrzeug ein Problem: Die Kamera war an den Rändern immer beschlagen, Reinigen hat nicht geholfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 30/35: Der No. 8 hat gute Rundumkameras und eine 360-Grad-Ansicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 31/35: Der Startbildschirm des Infotainment-Displays lässt sich nach eigenen Vorlieben konfigurieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 32/35: Auf mehreren Seiten lassen sich Funktionen wie Widgets bei einem Smartphone in unterschiedlichen Größen platzieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 33/35: Auf der dritten Seite können App-Shortcuts abgelegt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 34/35: Nicht nur das Display in der Mitte des Armaturenbrettes lässt sich konfigurieren, sondern auch die Kombination aus Fahrdisplay und HUD. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 35/35: Insgesamt lassen sich fünf Kombinationen konfigurieren, die während der Fahrt durch Knopfdruck gewechselt werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Mit 180 kW ist der No. 8 bei einem Gewicht von 2.180 Kilogramm eher durchschnittlich motorisiert. Von null auf 100 km/h kommt der Wagen offiziell in 7,8 Sekunden, ich komme in der Tat aus dem Stand schnell vom Fleck. Auf der Autobahn manövriert sich der No. 8 gut, was vor allem auch an der guten Straßenlage liegt. Lediglich bei wiederholten ruckartigen Lenkbewegungen neigt der Wagen leicht zum Schwanken, unsicher fühlte sich das aber nicht an.
Der No. 8 hat drei Fahrmodi, Eco, Normal und Sport. Sie sind gut voneinander unterscheidbar – im Eco-Modus beschleunigt der Wagen langsamer als im Sport-Modus. Das Strompedal reagiert im Sport-Modus schneller, die Lenkung ist straffer. In der Stadt fand ich den Normal-Modus am angenehmsten. Die dreistufige Rekuperation wird über Wippen am Lenkrad gesteuert, was sehr praktisch ist. Der No. 8 hat auch One-Pedal-Driving; das lässt sich über einen Button in der Mittelkonsole aktivieren und bremst den Wagen recht flink bis zum kompletten Stillstand ab.
Wind- und Fahrgeräusche sind bei höheren Geschwindigkeiten trotz Akustikverglasung wahrnehmbar, aber nicht störend. Zusammen mit den bequemen Sitzen sind längere Touren mit dem No. 8 nicht nur für die Passagiere hinten und auf dem Beifahrersitz entspannend, sondern auch für Fahrer.