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Gute Übersicht dank 360-Grad-Kamera

Ebenfalls Teil des Tech-Pakets sind die gute 360-Grad-Kamera und der digitale Rückspiegel. Diesen finde ich vor allem im Dunkeln praktisch, da ich erst über die Kamera wirklich sehe, was hinter mir passiert. Für den digitalen Rückspiegel wird eine Kamera verwendet, die im Heckspoiler verbaut ist – alternativ kann aber auch ein optischer Rückspiegel verwendet werden. Die Rückfahrkamera fürs Parken ist hingegen oberhalb des Nummernschildes eingebaut – und bei meinem Testfahrzeug permanent an den Rändern beschlagen. Sämtliches Putzen (manuell und mit den eingebauten Reinigungsdüsen) hat nicht geholfen.

Bevor ich das erste Mal mit dem No. 8 losgefahren bin, habe ich zugegebenermaßen etwas stirnrunzelnd das Lenkrad betrachtet. Anders als die meisten Lenkräder hat das des No. 8 Speichen in X-Form. Das sieht ungewöhnlich aus – auch hier knüpft DS an die Tradition des Citroën DS an, dessen Lenkrad sogar nur eine Speiche hatte.

Als ich losfuhr, merkte ich aber, was für eine gute Idee diese X-Speichen sind. Man kann die Hand super ans Lenkrad legen und sich mit dem Daumen an einer der oberen Speichen festhalten. Gerade bei langen Strecken fand ich das sehr entspannend.

Angenehme Federung und ausreichende Motorisierung

Entspannend ist auch das Fahrgefühl im No. 8. Der Wagen ist gut gefedert, meinem Testmodell fehlt allerdings eine variable Aufhängung, die die Federung an die Straßenverhältnisse anpasst. DS hat beim Einstiegsmodell des No. 8 aber einen guten Mittelweg aus Komfort und guter Straßenlage gefunden: Schlaglöcher werden gemindert, aber nicht geschluckt; der Wagen liegt auch bei hohen Geschwindigkeiten (abgeregelt ist er bei 190 km/h) gut auf der Straße.

Mit 180 kW ist der No. 8 bei einem Gewicht von 2.180 Kilogramm eher durchschnittlich motorisiert. Von null auf 100 km/h kommt der Wagen offiziell in 7,8 Sekunden, ich komme in der Tat aus dem Stand schnell vom Fleck. Auf der Autobahn manövriert sich der No. 8 gut, was vor allem auch an der guten Straßenlage liegt. Lediglich bei wiederholten ruckartigen Lenkbewegungen neigt der Wagen leicht zum Schwanken, unsicher fühlte sich das aber nicht an.

Der No. 8 hat drei Fahrmodi, Eco, Normal und Sport. Sie sind gut voneinander unterscheidbar – im Eco-Modus beschleunigt der Wagen langsamer als im Sport-Modus. Das Strompedal reagiert im Sport-Modus schneller, die Lenkung ist straffer. In der Stadt fand ich den Normal-Modus am angenehmsten. Die dreistufige Rekuperation wird über Wippen am Lenkrad gesteuert, was sehr praktisch ist. Der No. 8 hat auch One-Pedal-Driving; das lässt sich über einen Button in der Mittelkonsole aktivieren und bremst den Wagen recht flink bis zum kompletten Stillstand ab.

Wind- und Fahrgeräusche sind bei höheren Geschwindigkeiten trotz Akustikverglasung wahrnehmbar, aber nicht störend. Zusammen mit den bequemen Sitzen sind längere Touren mit dem No. 8 nicht nur für die Passagiere hinten und auf dem Beifahrersitz entspannend, sondern auch für Fahrer.


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