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DS No. 7 angeschaut: Die spleenige Luxus-Alternative aus Frankreich

DS baut Elektroautos mit ungewöhnlichen Designs und viel Reichweite. Der DS No. 7 wurde komplett neu designt und setzt auf Luxus.
/ Tobias Költzsch
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Der No. 7 von DS (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Der No. 7 von DS Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. DS No. 7 angeschaut: Die spleenige Luxus-Alternative aus Frankreich
  2. Lenkrad mit diagonalen Streben
  3. In 27 Minuten auf 80 Prozent laden

DS Automobiles hat den baldigen Verkaufsstart seines C-Segment-SUV DS No. 7 angekündigt. Der No. 7 ist eine komplette Neuentwicklung, die den bisherigen Verkaufsschlager DS 7 ablöst. Golem konnte sich das neue Modell vor dem Marktstart in einer statischen Vorführung genauer anschauen – aber nicht fahren. DS setzt wie beim No. 8 auf Komfort, Luxus und Reichweite, was allerdings seinen Preis hat.

Uns wurde die Top-Ausststattungsvariante La Première gezeigt, die es zeitlich begrenzt zum Marktstart gibt. Der No. 7 ist fast genauso groß wie sein Vorgänger, aber mit 4,66 m 7 cm länger. Der Radstand ist 5 cm länger und beträgt 2,79 m. Entsprechend haben Passagiere hinten eine gute Beinfreiheit. Da das Dach nicht so stark nach hinten abfällt wie beim No. 8, ist auch die Kopffreiheit besser.

Für Passagiere hinten wird es zudem etwas heller: Die hinteren Türfenster hat DS gegenüber dem DS 7 um 30 Prozent vergrößert. Das optionale Panoramadach ist um 40 Prozent größer. Auch vorn bietet der No. 7 reichlich Platz: In der Mittelkonsole, die vom No. 8 übernommen wurde, befindet sich ein großes Fach mit Deckel. Unter der Konsole ist ein weiteres Fach eingebaut, in dem sich auch zwei Becherhalter befinden. Die Ladeschale für Smartphones ist belüftet.

LED-Beleuchtung und Verzierungen aus der Uhrenherstellung

In der Mittelkonsole ist wie beim No. 8 ein LED-beleuchtetes, sternförmiges Muster verbaut. Der Gangwahlschalter und die Bedienknöpfe sind ebenfalls von DS' aktueller Oberklasselimousine übernommen – wie viele andere Details im Cockpit, etwa die Türgriffe aus Metall, in denen Lautsprecher eingebaut sind. Das gesamte Innenraumdesign ist wie beim No. 8 ungewöhnlich.

Die uns gezeigte Ausstattung hat ein Armaturenbrett, das viele Kanten aufweist und mit Nappaleder sowie guillochiertem Metall verziert ist. Die Lederapplikationen haben Ziernähte, die Verarbeitung ist durchweg sehr gut. Hartplastik findet sich erst unterhalb der Knie, das Design ist aber auch dort hochwertig, wie man an den wellenförmigen Türtaschen sehen kann.

Insgesamt kann man das Interieur des No. 7 durchaus als ungewöhnlich bezeichnen. Gleichzeitig ist das Komfortlevel aber hoch: Die Sitze haben neben der Massage eine Heizung und Lüftung, die Vordersitze haben zudem noch den Nackenwärmer, der auch im No. 8 zum Einsatz kommt.


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