Drucker: Xerox will sich mit 15 Prozent Stellenabbau "neu erfinden"

Der Druckerhersteller Xerox steht vor einer massiven Umstrukturierung – und massenhaften Entlassungen.

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Xerox ist mehr als 100 Jahre alt.
Xerox ist mehr als 100 Jahre alt. (Bild: Xerox)

Im Englischen dient der Firmenname als Synonym für Kopierer. Nun will sich der Druckerersteller in einer "Evolution" seines Betriebsmodells "neu erfinden" – und dazu 15 Prozent aller Arbeitsplätze abbauen. Das kündigte Xerox am Mittwoch einer Pressemitteilung an.

Xerox wolle bereits im laufenden Quartal mit dem geplanten Personalabbau beginnen. Zuvor sollen formelle Konsultationen mit lokalen Betriebsräten und Arbeitnehmervertretungen stattfinden, insofern diese vorhanden sind. Xerox verpflichte sich, die betroffenen Mitarbeiter beim Übergang in die Arbeitssuche zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. Zuletzt hatte Xerox rund 20.500 Angestellte.

Man wolle sich organisatorisch auf die digitalen IT-Services von Xerox fokussieren, um die Umsatzdiversifizierung hin zu Märkten mit höheren Wachstums- und Rentabilitätsprofilen zu beschleunigen. CEO Steven Bandrowczak gratulierte dem Führungsteam zu seinen "unzähligen Beiträgen zu unserem Unternehmen und unserer Unternehmenskultur".

Eine weitere von Xerox' Prioritäten sei die "Verbesserung und Stabilisierung" des Kerngeschäfts im Druckbereich. Diese Produkte wolle man besser an die Bedürfnisse "des heutigen hybriden Arbeitsplatzes" anpassen. Mit seinen Partnern wolle das Unternehmen strategische Marktanteilsgewinne anstreben, indem es die Reichweite erhöhe, die Kosten für die Kundenbetreuung verbessere und die Rentabilität steigere.

Nach Zahlen der Webseite layoffs.fyi wurden im Jahr 2023 in fast 1.200 Techunternehmen mindestens 261.997 Beschäftigte entlassen. Einen großen Anteil davon machten die Entlassungswellen bei den großen Konzernen Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta aus, die schon zu Anfang des vergangenen Jahres Zehntausende Stellen strichen. Auch andere Techunternehmen reduzierten die Zahl der Beschäftigten nach dem Ende der Coronapandemie teils radikal.

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