• IT-Karriere:
  • Services:

Dropbox: "Wir gestalten Dropbox fundamental für Teams um"

Große Ankündigungen kommen seitens Dropbox: Das Cloud-Unternehmen will sich mit Paper und Smart Sync bei Geschäftskunden beliebt machen. Wer das bei der Konkurrenz schon gesehen hat, liegt richtig - die Neuerungen erinnern stark an Googles oder Microsofts Cloud-Angebote.

Artikel veröffentlicht am ,
Dropbox hat Smart Sync vorgestellt.
Dropbox hat Smart Sync vorgestellt. (Bild: Dropbox)

Das Cloud-Software-Unternehmen Dropbox hat am 30. Januar 2017 neue Lösungen für Geschäftskunden veröffentlicht. Darunter befinden sich das Programm Smart Sync und Dropbox Paper, das es bereits als Beta für mobile Geräte und als Web-Applikation gibt. Außerdem soll es eine neugestaltete Webseite mit Fokus auf Teamkommunikation geben. Damit nähert sich das Unternehmen dem wachsenden Trend der digitalen und cloudbasierten Unternehmenskommunikation an.

Smart Sync als Werkzeug für Teams

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. websedit AG, Ravensburg

Das neu eingeführte Smart Sync dient zur Verknüpfung des lokalen Dateisystems mit in der Dropbox-Cloud abgelegten Ordnern und Dateien. Online-Daten werden dafür als Verknüpfung auf der Festplatte angelegt. Das erinnert beispielsweise an Microsofts Cloud-Software Onedrive.

Es soll auch möglich sein, dass Dateien über Smart Sync auf einen Computer heruntergeladen werden oder nur als Onlinedatei existieren können. Im zweiten Fall wird lediglich ein Verweis auf die Datei auf der Festplatte gespeichert.

Smart Sync ist nur mit einem Dropbox-Business-Account verwendbar. Es integriert die kürzlich etablierte Team-Folder-Funktion. Das sind Ordner, die von in Dropbox erstellten Teams freigegeben und genutzt werden können. Smart Sync soll es zur Veröffentlichung für Computer mit Windows 7 oder höher, beziehungsweise MacOS 10.9 oder höher geben.

Dropbox Paper als Konkurrenz zu Google Docs

Die zweite größere Änderung umfasst Dropbox Paper. Dieser ebenfalls cloudbasierte Dienst soll das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Textdokumenten, Bildern oder Tabellen ermöglichen. Das gleicht wiederum dem kostenlosen Online-Dienst Google Docs - einschließlich einer Kommentarfunktion.

  • Dropbox stellt neue Funktionen für Business-Kunden vor. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox stellt neue Funktionen für Business-Kunden vor. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox stellt neue Funktionen für Business-Kunden vor. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox stellt nebenbei auch finanzielle Errungeschaften vor. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox stellt neue Funktionen für Business-Kunden vor. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox Paper kann auf mobilen Endgeräten installiert werden. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox Smart Sync kommt für Windows und MacOS. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox Smart Sync kommt für Windows und MacOS. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox Smart Sync kommt für Windows und MacOS. (Bild: Dropbox)
  • Dropbox Smart Sync kommt für Windows und MacOS. (Bild: Dropbox)
Dropbox stellt nebenbei auch finanzielle Errungeschaften vor. (Bild: Dropbox)

Die Paper-App ist nicht neu. Es gibt die Applikation bereits im Beta-Stadium für mobile Endgeräte mit Android oder iOS oder als webbasierte Version. Dropbox erklärt nun lediglich die Beta-Phase für beendet. Neu sind in dieser Version unter anderem auch ein Präsentationsmodus und eine verbesserte Suche. Zudem soll Paper in 21 verschiedenen Sprachen erscheinen und daher in internationalen Teams eingesetzt werden können.

Neugestaltung der Webseite und Preise für Business-Kunden

Nach dem Motto "Team first" will Dropbox seine neue Webseite anpreisen. Diese soll durch eine klarere Aufteilung von arbeits- und privat relevanten Daten verbessert werden. Ein einheitlicher Kanal für alle aktuellen Ereignisse der Dropbox eines Teams wird der Oberfläche hinzugefügt.

Die neuen Bezahlmodelle für Business-Kunden belaufen sich auf 12,50 US-Dollar für die Standard-Version pro Nutzer und 20 US-Dollar für Nutzer der Advanced-Version. Die Preise werden pro Monat abgerechnet. Äquivalente Euro-Preise wurden jedoch nicht genannt.

Die Neuerungen seitens Dropbox erinnern stark an konkurrierende Produkte. Wir können davon ausgehen, dass die Einführung von Paper und Smart Sync eine Annäherung an andere Clouddienste von zum Beispiel Google oder Microsoft ist. Vor kurzem ist Dropbox eher durch negative Presse in Bezug auf die versehentliche Speicherung eigentlich gelöschter Daten aufgefallen. Gerade Geschäftskunden könnten das im Hinterkopf haben, wenn sie sich für eine Cloud-Lösung entscheiden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,90€ + Versand (Vergleichspreis 135,77€ + Versand)
  2. (heute Logitech G332 für 29€ statt 39,99€ im Vergleich)
  3. (aktuell u. a. Acer Predator XB271HA für 349€ + Versand)
  4. (u. a. Xbox Game Pass - 3 Monate für 14,99€, Conan Exiles für 13,99€ und Need for Speed Heat...

Cok3.Zer0 03. Feb 2017

Ja, bei kleinen Dateien: Wozu, man hat doch genug Speicher? Bei großen dauert es... Ein...

Peperoni 01. Feb 2017

Von odrive zum ersten Mal gehört. Danke. Bin begeistert. Allerdings knapp $9/Monat...

zZz 01. Feb 2017

Ich würde mir mehr Power-Features wünschen, z.B. eine leichte Möglichkeit bestimmte...


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /