Abo
  • Services:
Anzeige
Die Hashes aus dem Dropbox-Hack stehen jetzt frei im Netz.
Die Hashes aus dem Dropbox-Hack stehen jetzt frei im Netz. (Bild: Dropbox)

Dropbox-Hack: 68 Millionen Passworthashes veröffentlicht

Die Hashes aus dem Dropbox-Hack stehen jetzt frei im Netz.
Die Hashes aus dem Dropbox-Hack stehen jetzt frei im Netz. (Bild: Dropbox)

Ein Sicherheitsforscher hat alle Hashes aus dem Dropbox-Hack des Jahres 2012 veröffentlicht - zu Recherchezwecken, wie er sagt. Etwa die Hälfte davon ist angreifbar.

Der unter dem Pseudonym CthuluSec bekannte Sicherheitsforscher Thomas White hat auf seiner Webseite einen Mirror des Datensatzes aus dem Dropbox-Hack veröffentlicht. Bislang waren die Daten nur auf Darknetplattformen für rund 1200 US-Dollar zum Kauf angeboten worden. In dem Paket enthalten sind rund 68 Millionen Nutzernamen und Passwörter.

Anzeige

Dropbox wurde bereits im Jahr 2012 gehackt, dabei kopierten die Angreifer die nun veröffentlichten Informationen. Die Passwörter liegen etwa zur Hälfte als Bcrypt-Hashes vor und sollten damit relativ sicher sein. Die andere Hälfte der Passwörter ist jedoch mit dem unsicheren Algorithmus SHA1 gehasht, Angreifern dürfe es hier deutlich leichter fallen, den Klartext des Passwortes herauszufinden. Immerhin sind die SHA1-Hashes ohne Salt veröffentlicht worden - was Angriffe erschwert.

White will Grundlage für Recherche schaffen

White begründete die Veröffentlichung der Daten bei Motherboard mit Recherche-Zwecken: "Ich biete Unterstützung an, damit dieser Datensatz auch weiterhin im Netz zu finden ist - für alle, die Probleme haben, eine verlässliche Quelle für ihre Forschung zu finden", schreibt er auf seiner Seite.

Dropbox fordert alle betroffenen Nutzer auf, ihre Passwörter zu ändern, bevor die Accounts wieder genutzt werden können. Wer das für Dropbox im Jahr 2012 verwendete Passwort auch an anderer Stelle genutzt hat, sollte es dort ebenfalls ändern.

Der Sicherheitsforscher Troy Hunt konnte den Einbruch in die Dropbox-Systeme anhand eigener Daten verifizieren. Seine Nachforschungen belegen, dass tatsächlich die Dropbox-Accounts betroffen sind, deren Passwort zuletzt vor Mitte 2012 geändert wurde.

Neben der Passwortänderung können Nutzer ihre Dropbox-Accounts auch per 2-Faktor-Authentifizierung absichern. Dropbox unterstützt dafür auch die Verwendung von Apps wie Google Authenticator, die einen wesentlich besseren Schutz bieten als eine 2FA über SMS.


eye home zur Startseite
hackie 05. Okt 2016

Wenn man Name/PW schon hat, braucht man den Salt nicht mehr zu ermitteln. Und der Salt...

durroon 05. Okt 2016

unter https://haveibeenpwned.com/ kannst du gucken, ob du betroffen bist. bzgl bcrypt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte
  2. IKOR Management- und Systemberatung GmbH, deutschlandweit
  3. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  4. Hornetsecurity GmbH, Hannover


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf Kameras und Objektive
  2. 17,99€ statt 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Project Zero

    Google-Entwickler baut Windows-Loader für Linux

  2. Dan Cases A4-SFX v2

    Minigehäuse erhält Fenster und wird Wakü-kompatibel

  3. Razer Core im Test

    Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System

  4. iPhone-Hersteller

    Apple testet 5G-Technologie

  5. Cern

    Der LHC ist zurück aus der Winterpause

  6. Jamboard

    Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

  7. Überwachung

    Wikipedia darf nun doch die NSA verklagen

  8. Prototypen

    BOE zeigt AMQLED-Displays mit 5 und 14 Zoll

  9. Passwortmanager

    1Password bietet sichere Passwörter beim Grenzübertritt

  10. QD-LCD mit LED-BLU

    Forscher kritisieren Samsungs QLED-Marketing



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  2. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn
  3. Spielebranche Beschäftigtenzahl in der deutschen Spielebranche sinkt

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Wieso nicht gleich noch Prozessor in das Gehäuse?

    No name089 | 13:57

  2. Re: Taugen Passwortmanager was?

    david_rieger | 13:56

  3. Re: Kommt mir auch auf Kundenseite bekannt vor.

    My1 | 13:55

  4. Re: Mafia 3

    exxo | 13:54

  5. Re: 30% Müll

    Komischer_Phreak | 13:54


  1. 13:22

  2. 12:41

  3. 12:01

  4. 11:57

  5. 11:32

  6. 11:21

  7. 10:52

  8. 10:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel