• IT-Karriere:
  • Services:

Droniq: Telekom gründet Unternehmen für unbemannten Flugverkehr

Weil viele Unternehmen Drohnen kommerziell einsetzen wollen, haben die Telekom und die Flugsicherung das Joint Venture Droniq gegründet. Das soll die unbemannten Fluggeräte überwachen und koordinieren - unter anderem per Mobilfunk.

Artikel veröffentlicht am ,
Oktocopter im Einsatz (Symbolbild): Langstreckenflüge für kommerzielle Flüge sind genehmigungsfähig.
Oktocopter im Einsatz (Symbolbild): Langstreckenflüge für kommerzielle Flüge sind genehmigungsfähig. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Deutsche Telekom und die Deutsche Flugsicherung (DFS) wollen sich am Geschäft mit Lieferdrohnen und anderen kommerziellen Drohnen beteiligen. Dazu haben der Telekommunikationskonzern und der Flugverkehrskontrolleur das Joint Venture Droniq gegründet. Es soll Drohnenflüge ohne Sichtverbindung ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Droniq soll ein Leitsystem für die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial System, UAS) entwickeln, das UAS Traffic Management System (UTM). Darüber können Drohnen geortet und überwacht werden. Es verarbeitet die Positionen aller Drohnen, warnt Piloten vor möglichen Kollisionen und verhindert, dass die UAS in Flugverbotszonen etwa an Flughäfen eindringen.

Dazu nutzt Droniq das Mobilfunknetz sowie die Systeme zur Luftraumüberwachung. Die Fluggeräte werden mit LTE-Transpondern und Sim-Karten ausgestattet. Damit können die Piloten ihre Drohne auch aus der Ferne steuern, ohne diese ständig im Blick zu haben. Bislang war die Sichtverbindung Bedingung beim Drohneneinsatz. "Nun sind auch Langstreckenflüge für Geschäftskunden genehmigungsfähig", sagte ein Sprecher der Deutschen Telekom der Wirtschaftswoche.

Mögliche Kunden für Droniq sind in erster Linie Logistikunternehmen wie etwa Amazon oder die Deutsche Post, die Drohnen zur Auslieferung von Waren einsetzen wollen. Aber auch Behörden und Energieversorger sind interessiert an den Coptern. Letztere wollen sie statt Hubschaubern zur Überwachung ihrer Stromtrassen und Windenergieanlagen einsetzen. Schließlich könnte Droniq auch autonom fliegende Lufttaxis steuern.

Telekom und DFS arbeiten seit etwa zwei Jahren an dem Projekt. Nach ihrer Ansicht wird das Geschäft mit den UAS ein Milliardenmarkt. Droniq, an dem DFS die Mehrheit hält, hat im April die Freigabe durch das Bundeskartellamt erhalten. Im Sommer soll es seine Arbeit aufnehmen. Ab 2021 will Droniq seine Dienste auch in anderen europäischen Ländern anbieten, vor allem dort, wo die Telekom mit Tochterunternehmen vertreten ist. Dazu gehören Griechenland, die Niederlande und Österreich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 249€ (Vergleichspreis 277,99€)

Zazu42 06. Mai 2019

ja genau wie bei Autos und Fahrrädern die sofort zerlegt werden wenn man sie irgendwo parkt.

it-fuzzy 06. Mai 2019

Fliegen die Drohnen dann im Zickzackkurs um die Funklöcher rum?

maxule 05. Mai 2019

Macht nix. Fehler passieren. Die Fluggeräte werden schon alle wieder runterkommen...


Folgen Sie uns
       


Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020)

Das Expertbook B9 von Asus ist ein sehr leichtes, leistungsfähiges Business-Notebook. Im ersten Kurztest macht das Gerät einen guten Eindruck.

Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Einmal durchspielen in 400 Tagen
Indiegames-Rundschau
Einmal durchspielen in 400 Tagen

Im Indiegame The Longing warten wir 400 Tage in Echtzeit, in Broken Lines kämpfen wir im Zweiten Weltkrieg und Avorion schickt uns ins Universum.
Von Rainer Sigl

  1. A Maze Berliner Indiegames-Festival sucht Unterstützer
  2. Spielebranche Überleben in der Indiepocalypse
  3. Ancestors im Test Die Evolution als Affenzirkus

Half-Life Alyx im Test: Der erste und vielleicht letzte VR-Blockbuster
Half-Life Alyx im Test
Der erste und vielleicht letzte VR-Blockbuster

Im zweiten Half-Life war sie eine Nebenfigur, nun ist sie die Heldin: Valve schickt Spieler als Alyx ins virtuelle City 17 - toll gemacht, aber wohl ein Verkaufsflop.
Von Peter Steinlechner

  1. Actionspiel Valve rechnet mit Nicht-VR-Mod von Half-Life Alyx
  2. Half-Life Alyx angespielt Sprung für Sprung durch City 17
  3. Valve Durch Half-Life Alyx geht's laufend oder per Teleport

Lkw-Steuerung: Der ferngesteuerte Lastwagen
Lkw-Steuerung
Der ferngesteuerte Lastwagen

Noch steuern den automatisierten Lastwagen T-Pod Entwickler, die Lkw-Fahren gelernt haben. Jetzt wird erstmals der umgekehrte Fall getestet - um das System kommerziell zu machen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Starsky Robotics Woran ein Startup für autonome Lkw gescheitert ist
  2. Neue Prioritäten Daimler setzt beim autonomen Fahren zuerst auf Lkw
  3. Autonomes Fahren AutoX und Fiat planen autonome Taxis in China

    •  /