Dronegun: Drohnenbekämpfung mit Schulterwaffe auf 2 km Entfernung
Die Dronegun(öffnet im neuen Fenster) soll funkgesteuerte Drohnen zum Absturz bringen, bevor diese zur Gefahr werden. Das System solle die Flugkörper auf knapp zwei km Entfernung vom Operator am Boden zum Absturz bringen, teilte der Hersteller Droneshield mit. Das Gerät stört das 2,4- und 5-GHz-Band sowie optional die Satellitennavigationssysteme GPS und Glonass. Ob die Drohne daraufhin abstürzt, ihren Kurs nicht mehr verfolgen kann oder zum Ausgangsort zurückkehrt, ist dem Unternehmen nicht so wichtig – es geht bei Droneshield nur um die Zugangsverwehrung.
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Mit knapp 6 Kilogramm ist die Dronegun recht schwer, kann jedoch von einer einzelnen Person bedient werden. Eine Luftabwehrrakete FIM-92 Stinger wiegt mitsamt Startgerät betriebsfertig etwa 15,8 Kilogramm. Ein Preis ist noch nicht bekannt.
Verschiedene Hersteller bieten Anti-Drohnensysteme an
Skywall ist ebenfalls ein Anti-Drohnensystem in Bauform eines Manpads(öffnet im neuen Fenster) (Man Portable Air Defense System). Dabei wird ein Netz verschossen. Der Dronedefender von Battelle sieht ähnlich aus, doch statt Geschossen oder Raketen wendet das Unternehmen Störfunkmaßnahmen wie bei der Dronegun an, um unbemannte Flugobjekte außer Kontrolle zu bringen.
Die Tokioter Polizei hat ein Netz an eine Drohne gehängt und versucht, damit andere Flugkörper zu fangen. In den USA wurde eine Jagddrohne entwickelt, die im Flug ein Netz auf die gegnerische Drohne schießt. Vom Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Airbus stammt ein System , das unbemannte Fluggeräte von gesperrten Lufträumen fernhalten soll. Es stört nicht nur die Elektronik der Drohne, sondern kann auch ihren Piloten orten.
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