Drohnenhersteller: DJI steigt bei Hasselblad ein

Der chinesische Drohnenhersteller DJI hat sich bei Hasselblad eingekauft. Es handelt sich dabei um eine Minderheitsbeteiligung und eine Partnerschaft. DJI will ins Profisegment der Luftbildfotografie vorstoßen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
DJI Drohne Phantom 3 Pro
DJI Drohne Phantom 3 Pro (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)

Längst baut DJI nicht mehr nur Hobbydrohnen, sondern auch unbemannte Flugobjekte für professionelle Einsätze wie die Drohne Matrice, die Sensoren und sogar einen kleinen Rechner transportieren kann. Für sie gibt es ein Software-Entwicklungskit, mit dem Programmierer eigene Anwendungen schreiben können. 

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Nun hat sich DJI am Kamerahersteller Hasselblad beteiligt. Dabei handelt es sich nach Darstellung des Unternehmens um eine Minderheitsbeteiligung. Wie groß diese sei, verrieten die Firmen nicht, betonten aber, dass es sich um eine Partnerschaft handle, die so besiegelt worden sei. Für Außenstehende ändere sich nichts.

Die Kameras von Hasselblad sind für die aktuelle Drohnengeneration von DJI allerdings etwas zu schwer. DJI hatte zudem vor kurzem eine Drohne vorgestellt, die mit einer Micro-Four-Thirds-Kamera bestückt ist. Das zeigt, dass DJI noch ein anderes Segment im Auge hat. Für professionelle Luftbildaufnahmen mit erheblich höheren Auflösungen, wie sie die Sensoren von Hasselblad-Kameras erlauben, besteht durchaus ein Markt. Schließlich werden die Luftbildaufnahmen, die zum Beispiel in Google Maps oder Apple Maps gezeigt werden, immer noch von Flugzeugen aus aufgenommen.  

Da DJI aber auch im Fotosektor Fuß fassen will und zum Beispiel eine kardanische Aufhängung für eine Kamera entwickelt hat, die nichts mit Drohnen zu tun hat, könnte auch eine andere Entwicklung in Angriff genommen werden.

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