Drohnenführerschein: Wer den Luftraum nutzt, muss wissen, was er tut

Drohnen sind kein harmloses Spielzeug. Verkehrsminister Dobrindt fordert deshalb eine Registrierungspflicht. Andere gehen noch viel weiter.

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Octocopter im Flug: nur so viele Regeln, wie nötig
Octocopter im Flug: nur so viele Regeln, wie nötig (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Tolle Bilder von oben - aber auch Beschwerden wegen Überflügen. Spaß beim Fliegen - aber auch Begegnungen mit Flugzeugen in der Luft. Die Einstellung zu Drohnen ist ambivalent, so mancher mag sich gar nicht mit den unbemannten Fluggeräten abfinden.

Inhalt:
  1. Drohnenführerschein: Wer den Luftraum nutzt, muss wissen, was er tut
  2. Unbemannte Fluggeräte sollen registriert werden
  3. Drohnen sind kein Spielzeug

"Wenn sich jemand im Luftraum bewegt und dann auch noch mit Propellern, dann wäre es nicht schlecht, wenn derjenige weiß, was er tut. Und was er lassen muss", sagt Ulrich Wirrwa. Der Industriefotograf setzt bei seiner Arbeit häufig Drohnen ein. Wie aber lässt sich das sicherstellen?

Drohne sucht nach Rehkitzen

Es gibt verschiedene Konzepte, um für mehr Sicherheit im Luftraum zu sorgen. Es ist unbestritten, dass es durchaus sinnvolle Anwendungen für die Copter gibt. In der Landwirtschaft etwa werden sie eingesetzt, um Nutzpflanzen aus der Luft auf Befall mit Schädlingen oder Pilzen zu untersuchen, Pflanzenschutzmittel zu versprühen oder Rehkitze aufzuspüren und vor dem Mähdrescher zu retten.

Trotz der sinnvollen und guten Anwendungen bleibt das Problem der Drohnenrowdys. Ihnen könnte künftig die Technik beikommen: Das Internetangebot Airmap hat Flugverbotszonen gesammelt. Hersteller sollen die Daten in die Software ihrer Copter übernehmen, damit diese nicht mehr in einer Flugverbotszone starten. Der bekannte chinesische Hersteller DJI hat das System integriert.

Drohnenbegegnung in 600 Metern Höhe

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Das sei ein Anfang, sagt Jan Evers, Helikopter- und Drohnenpilot beim Filmproduktionsunternehmen Cineflight. Es könnte Zwischenfälle verhindern, wie den, den er schon selbst erlebt hat: Außer Drohnen und Helikopter fliegt er auch Verkehrsmaschinen. Dabei hatte er eine Begegnung mit einer Drohne - im Landeanflug in etwa 600 Metern Höhe.

Die Drohne war nah genug, dass Evers das Modell - es war eine Phantom 3 - erkennen konnte. "Die sind ja nicht so groß, und ich konnte aus dem Cockpit erkennen, wie sie ausgerichtet ist", erzählt er. So eine Begegnung sei nicht ungefährlich: Die Drohne könnte gegen die Cockpitscheibe prallen, die dann springen könne, oder sie könnte ins Triebwerk fliegen und dort Schäden anrichten.

Für einen Aufstieg bis auf 600 Meter bedarf es einer Ausnahmegenehmigung. Die gab es aber nicht, denn es war nicht nachvollziehbar, wer das war. In den USA könnte der Pilot einer solchen Drohne identifiziert werden.

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Unbemannte Fluggeräte sollen registriert werden 
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chefin 05. Feb 2016

Und du musstest viele Stunden Üben bis du es auch nur halbwegs in der Luft halten...

chefin 05. Feb 2016

weil dein Modellflieger nicht alleine fliegt. Und wenn du nicht genau weist, wie man...

chefin 05. Feb 2016

Das selbe wie beim Auto. Primär musst du zeigen, das du die Regeln kennst. Dann wird...

schuppeste 31. Jan 2016

Das Grundproblem liegt darin das es Neuland ist und immer mehr Vollidioten ohne Vor und...

Neuro-Chef 30. Jan 2016

Am besten teuer, umständlich und mit viel Wartezeit..



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