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Drohnen sind kein Spielzeug

Ein Copter fliege schnell, er habe schnell rotierende Propeller - damit stelle er potenziell eine Gefahr für andere dar. Das zeigt der tragische Unfall in England, bei dem Ende 2015 ein Kleinkind ein Auge durch den Propeller eines außer Kontrolle geratenen Copters verlor. "Immer wenn die Gefahr besteht, dass einem etwas auf den Kopf fällt, dann sind besondere Sicherheitsvorkehrungen notwendig", sagt Wirrwa. Deshalb gebe es auf jeder Baustelle eine Helmpflicht.

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Er hält auch Dobrindts Ansatz einer Registrierung ab einem Gewicht von 500 Gramm für nicht ausreichend. "Meiner Ansicht sollte man das nicht nach Gewicht oder nach Einsatz klassifizieren, sondern nach Gefährdungspotenzial. Eine ganz kleine, aber sehr schnelle Drohne kann ein hohes Gefährdungspotenzial haben." Außerdem hält er einen Wartungsnachweis oder eine regelmäßige technische Überprüfung des Copters für sinnvoll.

Bundesländer erteilen Aufstiegsgenehmigungen

Derzeit gilt: Wer seinen Copter zu kommerziellen Zwecken einsetzt, braucht eine Aufstiegsgenehmigung. Das ist Sache der Luftfahrtämter der Länder. Entsprechend uneinheitlich ist die Situation: Manche Ämter verlangen einen praktischen Nachweis der Flugfähigkeit, anderen reicht es, wenn der Pilot in einem anderen Bundesland schon einmal eine Aufstiegsgenehmigung bekommen hat.

Dobrindts Gesetzesvorlage könnte hier für Einheitlichkeit sorgen. Allerdings ist er nicht der einzige Politiker, der sich mit dem Thema beschäftigt. Auch die Europäische Union will im Rahmen ihrer neuen Luftfahrtstrategie der EU-Kommission den Einsatz der unbemannten Fluggeräte regeln.

EU-Kommission sieht wirtschaftliches Potenzial der Drohnen

Europa müsse "das volle Potenzial von Drohnen ausschöpfen", heißt es deshalb in dem Entwurf, den die EU-Kommission Anfang Dezember vorgestellt hat. Die Regeln sollten "verhältnismäßig sein, um sicherzustellen, dass die Entwicklungen nicht von unnötigen schweren und kostspieligen Bestimmungen und Prozeduren gefährdet werden."

Verkehrskommissarin Violeta Bulc will zwar Regeln für die kommerzielle Nutzung - "aber nur so viele, wie nötig. Wir wollen keine Überregulierung, die den Marktzugang unnötig erschwert", sagte sie Anfang des Monats der Wochenzeitung Welt am Sonntag.

Beim Drohnenführerschein ist sie weniger entschieden als Wirrwa: Ob ein Führerschein "der beste Weg ist, die Nutzer auf den Gebrauch von Drohnen vorzubereiten und die Verbreitung zu kontrollieren, müssen wir sehen. Ich habe da noch keine endgültige Meinung", sagte Bulc.

 Unbemannte Fluggeräte sollen registriert werden
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chefin 05. Feb 2016

Und du musstest viele Stunden Üben bis du es auch nur halbwegs in der Luft halten...

chefin 05. Feb 2016

weil dein Modellflieger nicht alleine fliegt. Und wenn du nicht genau weist, wie man...

chefin 05. Feb 2016

Das selbe wie beim Auto. Primär musst du zeigen, das du die Regeln kennst. Dann wird...

schuppeste 31. Jan 2016

Das Grundproblem liegt darin das es Neuland ist und immer mehr Vollidioten ohne Vor und...

Neuro-Chef 30. Jan 2016

Am besten teuer, umständlich und mit viel Wartezeit..


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