Unbemannte Fluggeräte sollen registriert werden

Die US-Regierung hat Ende vergangenen Jahres eine Registrierungspflicht für Drohnen ab einem Gewicht von etwa 250 Gramm eingeführt: Ein Drohnenbesitzer muss sich bei der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) mit Name, Anschrift und E-Mail-Adresse sowie seinem Fluggerät registrieren. Er erhält ein Zertifikat sowie eine Kennung, die er auf seinem Fluggerät anbringen muss.

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Eine solche Regelung plant auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): "Drohnen, die schwerer als 0,5 kg sind, sollen zukünftig registriert werden, um den Eigentümer identifizieren zu können", erklärte er im Dezember 2015. Das Kennzeichen und die Adresse des Besitzers sollen in einer Datenbank gespeichert werden.

Profis sollen Führerschein machen

Nutzer, die Drohnen professionell einsetzen - Fotografen, Landwirte oder in der Industrie - sollen künftig ihre Flugkenntnisse durch eine Prüfung nachweisen. Sie erhalten dann eine Lizenz vom Luftfahrtbundesamt. Dafür will Dobrindt eine andere Regelung abschaffen: Die Profis sollen ihre Copter dann auch ohne dauernden Sichtkontakt fliegen dürfen. Das ist bisher verboten.

Evers befürwortet eine allgemeine Registrierungspflicht. Sie könne einem Piloten seine Verantwortung bewusstmachen, sagt er: "Wenn er seinen Namen dafür hergegeben hat, macht er vielleicht manche Sachen nicht so leichtfertig wie heutzutage." Einen Führerschein für alle hält er eher für übertrieben - der Spaß solle erhalten bleiben.

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Allerdings rät er zur Vorsicht: Die Hersteller suggerierten, eine Drohne zu fliegen, sei einfach. Aus naheliegenden Gründen: Sie wollen ihre Produkte verkaufen, und ein Gerät, das einfach zu bedienen ist, verkauft sich besser als eines, für dessen Gebrauch erst ein stundenlanges Studium der Betriebsanleitung nötig ist.

Auspacken und losfliegen, ist die Devise. Und natürlich auch gleich tolle Bilder und Videos aus der Luft machen. Wenn dann aber etwas nicht so funktioniert wie vorgesehen - etwa wenn der GPS-Empfang ausfällt -, kann es brenzlig werden: "Dann sind viele schon aufgeschmissen", erzählt Evers, der auch selbst Drohnenschulungen gibt. "Dann passieren Unfälle, weil die Leute nicht mehr wissen, was sie tun sollen."

Viele hielten die Fluggeräte für harmlose Spielzeuge - das seien sie aber nicht, sagt Wirrwa.

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 Drohnenführerschein: Wer den Luftraum nutzt, muss wissen, was er tutDrohnen sind kein Spielzeug 
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chefin 05. Feb 2016

Und du musstest viele Stunden Üben bis du es auch nur halbwegs in der Luft halten...

chefin 05. Feb 2016

weil dein Modellflieger nicht alleine fliegt. Und wenn du nicht genau weist, wie man...

chefin 05. Feb 2016

Das selbe wie beim Auto. Primär musst du zeigen, das du die Regeln kennst. Dann wird...

schuppeste 31. Jan 2016

Das Grundproblem liegt darin das es Neuland ist und immer mehr Vollidioten ohne Vor und...

Neuro-Chef 30. Jan 2016

Am besten teuer, umständlich und mit viel Wartezeit..



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