Drohnen: Neue App von DJI kann Multicopter identifizieren und orten

Mit einer jüngst vorgestellten App des Copter-Herstellers DJI sollen mit Hilfe handelsüblicher Smartphones jedwede moderne Multicopter identifiziert und lokalisiert werden können. Ein derartiges System könnte sowohl Behörden als auch Privatpersonen helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Flugverkehr kam es bereits zu Störungen, die durch Multicopter verursacht wurden.
Im Flugverkehr kam es bereits zu Störungen, die durch Multicopter verursacht wurden. (Bild: Bruce Bennett/Getty Images)

Der chinesische Hersteller von Multicoptern DJI hat auf einer Konferenz in Montreal eine App vorgestellt, mit der sich Drohnen einfach per Smartphone identifizieren lassen sollen. Auch der aktuelle Standort sowie die Flugbahn - und damit die Position des Piloten - sollen sich feststellen lassen.

Stellenmarkt
  1. Systementwickler / Administrator IoT-Solutions (w/m/d)
    KHS GmbH, Dortmund
  2. Inhouse Service Manager (AMS) (m/w/div.)
    GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld
Detailsuche

Wie unter anderem Reuters und die BBC berichten, verwendet die App Wifi Aware, ein Annäherungsprotokoll, über das Drohnen Informationen wie den Standort und Identifikationsdaten senden. Mit der neuen App soll jedes Smartphone, das Wifi Aware unterstützt, die Drohnendaten in einem Radius von einem Kilometer empfangen können. Bisher ist eine derartige Ortung nur mit teurem Spezialgerät möglich.

App soll Flughafenpersonal bei Störungen helfen

DJI zufolge soll die App unter anderem Flughafenpersonal helfen, die Position von Multicoptern und deren Piloten auszumachen. Immer wieder kommt es vor, dass der Flugbetrieb zumindest eingeschränkt werden muss, da unaufmerksame oder achtlose Drohnenpiloten zu nah an die Sperrzone eines Flughafens kommen.

Aber auch Privatpersonen könnten DJI zufolge von der Technologie profitieren: Wenn ein Multicopter gesichtet wird, soll sich dank der App schnell feststellen lassen, um was für einen Einsatz es sich handelt. So könnten Passanten mit der App beispielsweise erkennen, dass eine Drohne einem Bauunternehmen gehört und nur ein Dach inspiziert.

Golem Karrierewelt
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

DJI ist sich noch nicht sicher, ob es Nutzer zu einem Update zwingen will, mit dem sich die bereits auf dem Markt befindlichen Multicopter aus eigener Herstellung über Wifi Aware orten lassen können oder ob das Unternehmen es bei einer freiwilligen Aktualisierung belässt. Das hänge auch davon ab, wie sich die Gesetzeslage zur Fernidentifikation von Multicoptern entwickle.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


hambret 15. Nov 2019

Bei DJI kann man eh nicht in Sperrzonen fliegen. Die Drohne verweigert das automatisch.

LynchJohn 15. Nov 2019

Für Behörden und Flughafen okay! ABER Privat Personen? Sehe schon die ersten Gutmenschen...

YaGU 14. Nov 2019

Das will wohl jeder, der eine Drohne sieht, die irgendwo fliegt, wo es nicht erlaubt ist...

Kadjus 14. Nov 2019

Sportpilot hier: Im Prinzip gibt es um die Sperrzone keine Sicherheitsabstand mehr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Führung in der IT
Über das Unentbehrlichsein

Wie ich als Chef zum wandelnden Lexikon wurde und dabei meinen Spaß an der Arbeit verlor - und wie ich versuche, es besser zu machen.
Ein Erfahrungsbericht von @SoFuckingAgile

Führung in der IT: Über das Unentbehrlichsein
Artikel
  1. FTTC: Nachfrage für Vectoring der Telekom steigt um 60 Prozent
    FTTC
    Nachfrage für Vectoring der Telekom steigt um 60 Prozent

    Die Telekom sieht sich mit dem kupferbasierten Anschluss erfolgreich. Im Jahresvergleich hat sich der Kundenbestand um 1,3 Millionen auf 5,4 Millionen erhöht.

  2. Sensorfehler: Spinne legt Rendsburger Schwebefähre lahm
    Sensorfehler
    Spinne legt Rendsburger Schwebefähre lahm

    Ein Krabbeltier hat ein wichtiges Verkehrsmittel zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals gestoppt - indem es ein Netz über einem Sensor gesponnen hat.

  3. Financial Modeling World Cup: Excel-E-Sport im Fernsehen
    Financial Modeling World Cup
    Excel-E-Sport im Fernsehen

    Ein TV-Sender in den USA übertrug erstmals die Ausscheidung der Excel-Weltmeisterschaft.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Neuer MM-Flyer • MindStar (Gigabyte RTX 3070 Ti 699€, XFX RX 6950 XT 999€) • eBay Re-Store -50% • AVM Fritz-Box günstig wie nie • Top-SSDs 1TB/2TB (PS5) zu Hammerpreisen • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs -30% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /