Die Tests mit den Drohnen waren erfolgreich

Bereits in naher Zukunft wird das sogar alltäglich sein. Damit Drohnenflüge sicher bleiben, muss aber der Sichtbereich der Bediener am Boden größer werden. Derzeit hat ein Drohnenpilot keinen Überblick über den Drohnenverkehr außerhalb seines Sichtfeldes. Andere Luftfahrzeuge wie Hubschrauber oder Sportflugzeuge sieht er erst, wenn sie schon recht nahe sind. Selbst ein Kamerasystem an Bord der Drohne, das in verschiedene Richtungen blickt, könnte nicht die gesamte Umgebung abdecken.

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Ideal wären automatisierte Lösungen, bei denen ein Drohnennutzer über eine App der Leitzentrale seinen Flugwunsch und seine Flugdaten mitteilt. Algorithmen würden dann ermitteln, ob es Konflikte gibt, bevor sie den Flug genehmigen.

Die App informiert über die Freigabe

Der Nutzer bekäme wiederum über die App mitgeteilt, ob er seinen Flug wie geplant durchführen könne. Während des Fluges bekäme er auch Daten über andere Flüge. "Planungsänderungen sollen möglich sein, etwa dann, wenn ein Polizei- oder Rettungshubschrauber den Flugweg kreuzt oder landen muss", sagte Fay.

Dafür bräuchte die Stadt Hamburg einen speziellen Drohnenleitstand mit der dazugehörigen Infrastruktur. Dieser Leitstand würde ähnlich funktionieren wie das Leitsystem im Hamburger Hafen oder das für den kommerziellen Luftverkehr.

Die Fluglotsen müssen informiert werden

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Außerdem bräuchten auch die Fluglotsen etwa im Bereich des Hamburger Flughafens ständig aktuelle Informationen über unbemannte Fluggeräte. "Es müsste auf jeden Fall eine Schnittstelle geben, über die die Fluglotsen die genehmigten Drohnenflüge angezeigt bekommen", sagte Fay.

Die Medifly-Testflüge waren erfolgreich. "Mit der Durchführung der Testflüge haben wir einen großen Schritt für die zukünftige Nutzung von Drohnensystemen getan - und das mitten in der Stadt", erklärte Wechsler. "Wir wissen, was dazu nötig ist und wo man in Zukunft ansetzen muss. Und wir können jetzt schon sagen: Weitere Drohnenprojekte werden folgen."

Als nächstes planen die Verantwortlichen einen Versuchsflugbetrieb über mehrere Monate. UDVeo steht dagegen erst am Anfang. Für die beteiligten Wissenschaftler stehen zurzeit die genauen Anforderungen an ein Drohnen-Leitsystem im Vordergrund.

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 Automatisierte Verkehrskontrolle für Drohnen
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adorfer 05. Jun 2020

ADS-B existiert. Es skaliert nur nicht. Ausserdem ist inzwischen aufgefallen, dass...

narfomat 04. Jun 2020

soldaten sind natürlich NICHT kostenfrei und deshalb hab insbesondere ICH gar nix...

Michael H. 03. Jun 2020

Ein Glück arbeitest du in dem Sektor um so eine differenzierte Aussage zu treffen oder...



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