Abo
  • Services:

Drohnen: FAA verbietet Copter-Flüge über Militärgelände

Hier wird nicht geflogen: Die US-Luftaufsichtsbehörde FAA hat Flugverbotszonen über 133 US-Militäreinrichtungen eingerichtet. Es sind die ersten Flugverbotszonen, die ausschließlich für unbemannte Fluggeräte gelten.

Artikel veröffentlicht am ,
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): 1,1 Millionen private und 42.000 kommerziell genutzte UAVs
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): 1,1 Millionen private und 42.000 kommerziell genutzte UAVs (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Keine Überflüge über militärisches Gelände: Privat und kommerziell genutzte unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) dürfen künftig nicht mehr über bestimmten Gebieten aufsteigen, die das US-Militär nutzt. Das hat die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Baden-Württemberg
  2. TQ-Systems GmbH, Gut Delling bei München

Das Überflugverbot gilt für 133 Einrichtungen bis zu einer Höhe von 400 Fuß, knapp 122 Meter - 400 Fuß ist auch die erlaubte maximale Flughöhe für die Copter. Es sei das erste Mal, dass sie "Beschränkungen für den Luftraum eingeführt hat, die sich ausschließlich auf unbemannte Fluggeräte, allgemein auch 'Drohnen' genannt, beziehen", erklärt die FAA.

Es soll mehr Drohnenflugverbotszonen geben

Die Einschränkungen für den Luftraum dienten der nationalen Sicherheit und seien auf Verlangen des Verteidigungsministeriums und der Sicherheitsdienste eingeführt worden, hieß es. Die Behörde prüfe die Einrichtung von Flugverbotszonen, entsprechende Anträge seien bereits eingegangen. Dazu gehörten unter anderem wichtige Versorgungseinrichtungen.

Das Verbot tritt den Angaben zufolge am 14. April in Kraft. Ausnahmen können vor der jeweiligen Einrichtung oder der FAA genehmigt werden. Die FAA hat eine Landkarte ins Netz gestellt, die die Verbotszonen zeigt. Die FAA will sie auch in ihre Smartphone-App B4Ufly der FAA einfügen.

Immer mehr Drohnen fliegen umher

Anlass für die neue Regelung ist die wachsende Zahl der privat und kommerziell genutzten UAVs. Laut FAA gab es in den USA Ende 2016 rund 1,1 Millionen Drohnen für Freizeitanwendungen und etwa 42.000 für professionelle Anwendungen. Die Behörde schätzt, dass bis 2021 die Zahlen auf etwa 3,5 Millionen privat und 442.000 geschäftlich genutzte Copter steigen werden.

Im vergangenen Jahr hat die FAA Regeln für die Nutzung der unbemannten Fluggeräte eingeführt. Seit 2015 müssen alle UAVs ab einem Gewicht von 250 Gramm registriert werden.

In Deutschland ist dieser Tage eine neue Verordnung für den Drohnenbetrieb in Kraft getreten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Folgen Sie uns
       


Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel

Golem.de Redakteur Moritz Tremmel erklärt im Interview die Gefahren der Übernahme von Subdomains.

Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel Video aufrufen
IT-Jobs: Achtung! Agiler Coach gesucht?
IT-Jobs
Achtung! Agiler Coach gesucht?

Überall werden sie gesucht, um den digitalen Wandel voranzutreiben: agile Coaches. In den Jobbeschreibungen warten spannende Aufgaben, jedoch müssen Bewerber aufpassen, dass sie die richtigen Fragen stellen, wenn sie etwas bewegen möchten.
Von Marvin Engel

  1. Studitemps Einige Studierende verdienen in der IT unter Mindestlohn
  2. SAP-Berater Der coolste Job nach Tourismusmanager und Bierbrauer
  3. Digital Office Index 2018 Jeder zweite Beschäftigte sitzt am Computer

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  2. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  3. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an

    •  /