Drohnen: DJI startet Lito-Serie mit 48-MP-Kameras für Einsteiger
Mit der Lito-Serie erweitert DJI sein Portfolio unterhalb der Mini- und Air-Modelle. Die beiden neuen Kameradrohnen Lito X1 und Lito 1 richten sich vor allem an Einsteiger, bringen aber in zentralen Punkten deutlich mehr Technik mit, als in dieser Preisklasse üblich ist.
Beide Modelle bieten Fotoaufnahmen mit 48 Megapixeln, unterscheiden sich jedoch bei Sensorgröße und Videoausstattung. Die Lito 1 nutzt einen 1/2-Zoll-CMOS-Sensor mit f/1,8-Blende und ermöglicht Fotos mit bis zu 8K-Auflösung. Videos nimmt sie mit maximal 4K auf, konkrete Bildraten nennt DJI jedoch nicht.
Die Lito X1 verwendet ebenfalls einen 48-Megapixel-Sensor, allerdings im größeren 1/1,3-Zoll-Format und mit etwas lichtstärkerer f/1,7-Blende. Im Videobereich unterstützt das Modell 4K-HDR-Aufnahmen mit bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang sowie 10-Bit D-Log M. Auch hier verzichtet DJI auf genaue Angaben zu den Bildraten.
Bei Flug- und Trackingfunktionen übernimmt DJI viele bekannte Features aus höheren Serien. Active Track arbeitet laut Hersteller auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 12 m/s stabil, hinzu kommen automatisierte Modi wie Quickshots, Mastershots, Hyperlapse und Panorama.
DJI Lito: Verfügbarkeit und Preise
Ergänzt wird das durch eine omnidirektionale Hinderniserkennung, die in dieser Preisklasse bislang selten ist. Die Lito X1 erweitert dieses System zusätzlich um ein nach vorne gerichtetes Lidar-Modul für präzisere Erkennung in komplexen Umgebungen.
Die maximale Flugzeit liegt bei bis zu 36 Minuten, der Windwiderstand bei 10,7 m/s. Daten lassen sich per WLAN 6 mit bis zu 50 MB/s übertragen, die Lito X1 bietet zusätzlich 42 GB internen Speicher; für die Lito 1 ist eine Micro-SD-Karte zum Speichern nötig.
Die DJI Lito 1 ist ab sofort beim Hersteller(öffnet im neuen Fenster) für 340 Euro erhältlich, eine Fly More Combo mit Extras wie mehr Akkus kostet 480 Euro. Die DJI Lito X1 startet bei 420 Euro, die Fly More Combo liegt bei 580 Euro.
Wenn wir es richtig verstehen, gibt es die günstigere Lito 1 nur zusammen mit der Fernbedienung DJI RC-N3, bei der ein per Kabel angeschlossenes Smartphone als Display dient; bei anderen Drohnen von DJI klappt das ganz gut. Die X1 gibt es auch mit der Fernbedienung DJI RC 2, was komfortabler ist.
Die beiden Drohnen wiegen weniger als 250 Gramm, weshalb kein Drohnenführerschein nötig ist. Wie bei allen entsprechenden Geräten ist aber eine Drohnenversicherung oder eine passende Haftpflichtversicherung nötig. Außerdem müssen sich Nutzer beim Luftfahrt-Bundesamt(öffnet im neuen Fenster) registrieren und die Registrierungsnummer am Fluggerät anbringen.
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