• IT-Karriere:
  • Services:

Drohne: Snoopy schnüffelt im Vorbeiflug

Zwei Sicherheitsexperten aus Südafrika haben einen Schnüffelquadrocopter entwickelt: Er verbindet sich per WLAN mit einem Mobilgerät und spioniert es aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Schnüffeldrohne Snoopy: 150 Mobilgeräte in einer Stunde
Schnüffeldrohne Snoopy: 150 Mobilgeräte in einer Stunde (Bild: CNN Money/Screenshot: Golem.de)

Snoopy heißt eine Drohne, die das südafrikanische Sicherheitsunternehmen Sensepost entwickelt hat. Der Name ist Programm: Die Drohne soll mobile Geräte ausschnüffeln.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Plauen
  2. Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co., Gerlingen

Snoopy ist ein Quadrocopter, der im Flug nach Smartphones oder Tablets sucht, bei denen die WLAN-Schnittstelle aktiviert ist. Er verbindet sich mit diesem Gerät, was es dem Drohnenpilot ermöglicht, den Besitzer des Gerätes auszuspionieren.

Smartphone ruft nach bekannten Netzen

Die Geräte speichern normalerweise die Netze, mit denen sie sich einmal verbunden haben und suchen danach. "Die Smartphones rufen laut die Namen jedes Netzwerks, mit dem es jemals verbunden war", sagt Glenn Wilkinson. Er hat die Spionagetechnik Snoopy zusammen mit seinem Kollegen Daniel Cuthbert entwickelt.

Die Drohne gibt sich dann als eines dieser Netze aus, etwa als das WLAN von Starbucks oder McDonald's, und animiert das Mobilgerät, sich mit ihr zu verbinden. "Das Gerät verbindet sich mit mir, und ich kann dann den gesamten Datenverkehr sehen", erklärt Wilkinson. Dazu gehören Websites, die der Nutzer besucht, GPS-Daten, mit denen sich Rückschlüsse auf Aufenthalts- und Wohnort ziehen lassen, aber auch Nutzernamen und Passwörter, mit denen er sich anmeldet, sowie Bankdaten, die er zum Bezahlen eingibt.

Test in London

Wilkinson führte CNN Money die Schnüffeldrohne kürzlich in London vor: In weniger als einer halben Stunde habe sie Netzwerknamen und GPS-Koordinaten von rund 150 Geräten gesammelt, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin. Um das Abhören von Nutzernamen und Passwörtern zu demonstrieren, waren für den Test eigens Nutzerkonten bei einigen Onlinediensten angelegt worden.

Ziel des Projekts sei, auf die Schwachstellen von mobilen Geräten aufmerksam zu machen, sagt Wilkinson. Cuthbert und er wollen Snoopy auf der Black Hat Asia vorstellen. Die Sicherheitskonferenz findet diese Woche in dem südostasiatischen Stadtstaat Singapur statt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Red Dead Redemption 2 PS4 24,99€, Need for Speed Heat PS4 44,97€, Star Wars Jedi: Fallen...
  2. 57,99€
  3. 45,99€ statt 59,99€ | Special Edition für 53,99€ und Ultimate Edition für 63,99€

t1 25. Mär 2014

Lässt sich so nicht einfach umsetzten, du musst dann auch eine viel höher...

t1 25. Mär 2014

Hab mich das auch schon gefragt. Mein Galaxy S3 (CM 11) macht das aber ebenso. Hatte auch...

Felix_Keyway 25. Mär 2014

Ne, ne. Die NSA raubkopiert die "Idee" ;) .

Suven 24. Mär 2014

Man kann Dinge nicht bedenken, wenn man über sie nicht bescheid weiß.. Das dürfte wohl...

TC 24. Mär 2014

merkt auch keiner, wenn sowas über einem rumschwebt ;) aber andererseits: gratis Drohne...


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

    •  /