Drohne: DJI Spark ist ein winziger Spaßcopter mit Gestensteuerung

DJI hat mit Spark seinen bisher kleinsten Quadcopter vorgestellt, der kleiner als die DJI Mavic Pro ist. Die Drohne kann ohne Fernsteuerung allein mit Handbewegungen gelenkt werden. Wer will, kann auch das Smartphone oder einen Controller einsetzen.

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DJI Spark
DJI Spark (Bild: DJI)

DJI hat mit Spark eine Einsteigerdrohne mit besonders kompakten Maßen vorgestellt, die mit Handbewegungen gesteuert werden kann. Sie wird direkt aus der Hand gestartet und landet auf Wunsch auch wieder in ihr. Die Software, die sich unter anderem auf eine Stereokamera verlässt, beobachtet den Nutzer und dessen Handbewegungen, um als Reaktion darauf diverse Flugmanöver durchzuführen. So kann die Position der Drohne in der Luft mit einfachen Gesten bestimmt und sogar die Kamera ausgelöst werden.

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Auch Rückwärtsfliegen, die automatische Aufnahme eines Selfies oder die Rückkehr der Spark zum Nutzer lässt sich so steuern. Für letzteres Manöver muss nur die Hand ausgestreckt werden. Spark landet dann darauf.

  • DJI Spark (Bild: DJI)
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Die DJI Spark wiegt mitsamt Akku etwa 300 Gramm, misst 143 x 143 x 55 mm und fliegt mit einer Ladung nach Herstellerangaben 16 Minuten. Das ist deutlich weniger als bei der größeren und teureren Mavic Pro, die etwa eine halbe Stunde in der Luft bleibt. Wohlweislich lädt das Ladegerät (80 Euro) bis zu drei Akkus auf, im Lieferumfang ist aber nur einer vorhanden. Jeder Akku kostet rund 60 Euro.

Gesten-, Smartphone- oder Controller-Steuerung

Außer mit Gesten kann der kleine Copter auch mit iOS- und Android-Geräten per WLAN gesteuert werden. So sind Aufnahmen bis zu einer Distanz von 100 Metern möglich. Wer weiter will, braucht einen separaten Controller.

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Die Drohne soll eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreichen. Eine Hinderniserkennung soll auf ungefähr 4,5 Metern mögliche Barrieren erkennen. Die Drohne bremst dann ab, um eine Kollision zu verhindern. Wenn der Pilot nicht mehr weiterweiß, kann er mit dem Befehl Fly Home die DJI Spark automatisch zum Startpunkt zurückkehren lassen.

Full-HD statt 4K

Die DJI Spark ist als Einsteigergerät konzipiert und mit einer Full-HD-Kamera ausgerüstet, die an einer zweiachsigen, kardanischen Aufhängung befestigt ist. Als CMOS-Sensor kommt ein 1/2,3-Zoll-Typ zum Einsatz. Mit der Kamera der DJI Mavic lassen sich hingegen 4K-Videos aufnehmen.

  • DJI Spark (Bild: DJI)
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Damit selbst komplizierte Flugmanöver gelingen, können einige davon programmgesteuert ausgeführt und müssen nicht manuell geflogen werden. Der Befehl Dronie lässt die Spark rückwärts emporfliegen, im Modus Kreisen rotiert die Spark mit nach innen gerichteter Kamera um ihr Ziel. Im Modus Helix fliegt die Spark spiralförmig aufwärts und das Flugmanöver Rocket lässt die DJI-Drohne steil nach oben steigen.

Flugmodi der teureren DJI-Geräte auch bei der Spark

Die auch aus anderen DJI-Fluggeräten bekannten Modi wie Tapfly und Activetrack stehen den Besitzern der deutlich preiswerteren Spark ebenfalls zur Verfügung. Tapfly erlaubt das Festlegen einer Flugroute, indem der Pilot einfach auf einen Punkt auf der Karte auf dem Bildschirm des Smartphones tippt. Die Spark fliegt anschließend zu dem angegebenen Punkt oder, über die weitere Zusatzfunktion Direction Mode, einfach in die entsprechende Richtung weiter. Activetrack lässt die Spark automatisch ein Objekt erkennen und verfolgen, während dieses stets in der Mitte des Bildes fokussiert bleibt. In beiden Modi weicht der Quadcopter Hindernissen aus, verspricht der Hersteller.

Die Drohne wird in fünf Gehäusefarben angeboten: Weiß, Hellblau, Grün, Rot und Gelb. Die DJI Spark soll mit Ersatzpropellern und USB-Ladekabel rund 600 Euro kosten. Die DJI Spark Fly More Combo, die die Fernsteuerung (einzeln 180 Euro), Propellerschutz (einzeln 25 Euro), einen zusätzlichen Akku, eine Akkuladestation für drei Akkus und eine Schultertasche beinhaltet, wird für 800 Euro verkauft. Die ersten Sparks sollen ab Mitte Juni 2017 versandt werden.

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