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Drohne: Darpa gibt Transportdrohne für das Militär in Auftrag

Drohnen sollen künftig US-Soldaten im Feld versorgen: Die Darpa gibt die Entwicklung eines unbemannten Senkrechtstarters in Auftrag, der verschiedene Einsätze fliegen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Ares: Senkrechstarter mit verschiedenen Nutzlastmodulen
Ares: Senkrechstarter mit verschiedenen Nutzlastmodulen (Bild: Darpa)

Die Fluggeräte ähneln stark den Transportern aus Science-Fiction-Filmen wie Avatar: Die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) will ein unbemanntes Transportvehikel entwickeln, das senkrecht startet und landet. Gedacht ist es für die Versorgung von abgelegenen Außenposten, aber auch für die Luftaufklärung.

  • Ares mit Nutzlastmodulen: Güter-Transport  (oben Mitte und unten), Verwundeten-Bergung (oben rechts) und als Aufklärungs- und Spionagedrohne (oben links). (Bild: Darpa)
Ares mit Nutzlastmodulen: Güter-Transport (oben Mitte und unten), Verwundeten-Bergung (oben rechts) und als Aufklärungs- und Spionagedrohne (oben links). (Bild: Darpa)
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Aerial Reconfigurable Embedded System (Ares) heißt das Programm, das die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums ausgeschrieben hat und das jetzt in seine letzte Phase eintritt. Das unbemannte Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) soll eine Nutzlast von rund 1,3 Tonnen transportieren können, was etwa 40 Prozent seines Startgewichts entsprechen soll.

Schwenkbare Mantelpropeller

Damit für den Einsatz der Transportdrohne keine große Infrastruktur eingerichtet werden muss, soll sie senkrecht starten und landen. Allerdings soll Ares kein Hubschrauber sein, der von einem Rotor angetrieben wird. Stattdessen soll das UAV zwei Mantelpropeller bekommen, die geschwenkt werden können, um vom Vertikal- in den Horizontalflug übergehen zu können.

Ares benötige eine Landezone, die etwa halb so groß sei wie die eines vergleichbar großen Helikopters, erklärt die Darpa. Das bedeute, er könne in unwegsamem Gelände ebenso starten und landen wie auf einem Schiff. Gesteuert wird die Drohne per App vom Smartphone oder vom Tablet aus. Sie soll aber auch semiautonom einem vordefinierten Kurs anhand von Wegpunkten folgen können.

Verschiedene Nutzlastmodule

Ares selbst wird dabei lediglich das Flugmodul sein, das mit verschiedenen Nutzlastmodulen ausgestattet wird. Das können verschiedene Transportmodule sein, etwa für die Versorgung oder den Abtransport von Verwundeten. Es soll aber auch ein Modul mit elektronischer Ausrüstung für Aufklärung und Überwachung (Intelligence, Surveillance and Reconnaissance, ISR) geben.

Das Programm ist die Weiterführung des Projekts Transformer (TX) aus dem Jahr 2010. Seinerzeit ging es darum, ein fliegendes Auto zu entwickeln. Auf Straßen sowie in leichtem Gelände soll es fahren sowie schweres Gelände oder gefährliche Stellen überfliegen, um möglichen Hinterhalten auszuweichen.

Weiterführung von Transformer (TX)

Ares geht einen Schritt weiter: Aus dem bemannten Flugauto ist eine Drohne geworden. Im vergangenen Jahr hatte der US-Luftfahrt- und Rüstungskonzern Lockheed Martin angekündigt, eine Ares-artige Transportdrohne zu entwickeln.

Ein Außenposten des US-Militärs braucht laut Darpa in der Woche etwa 45 Tonnen an Ausrüstung und Verpflegung. Unzugängliches Gelände und die Gefahr von Hinterhalten und Sprengfallen machen die Versorgung jedoch schwierig, Hubschrauber sind eine Möglichkeit, die Güter an ihren Bestimmungsort zu transportieren. Allerdings stehen sie nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung. Da sollen Drohnen Abhilfe schaffen. Das US-Militär testet bereits unbemannte Transporthubschrauber in Afghanistan.

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Ignaz Frischwurst 13. Feb 2014

wird die 3D-Printer App gezückt.

mambokurt 13. Feb 2014

Den gibts wirklich: http://de.wikipedia.org/wiki/Bell-Boeing_V-22

oliver.n.h 12. Feb 2014

Ja, nur ist die v-22 mit der 4-6 fachen ladungskapazität ausgerüstet, also wird der...

tingelchen 12. Feb 2014

DHL und Amazon haben bereits laufende Projekte ;) Und für den ADAC fehlen da Sitzplätze ;p


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