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Daten ermöglichen neue Formen der Präsentation

Die Archäologie profitiert vom Fortschritt in der Informationstechnik: Geoinformationssysteme erleichtern die wichtige und vielfältige Kartenarbeit. Funde werden in Datenbanken katalogisiert. CAD-Software (Computer-Aided Design) ersetzt auf vielen Grabungen das Zeichenbrett. Simulationssoftware ermöglicht es, das Verhalten oder die Ressourcenverteilung von historischen Gesellschaften im Computer zu simulieren und so Schlüsse auf deren Entwicklung zu ziehen.

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Vieles wird auch bequemer: Um ein gesunkenes Schiff wie die Mars zu erkunden, müssen sich Archäologen nicht in einen Taucheranzug zwängen und in die kalte Ostsee steigen. Sie können das Wrack virtuell an Land erkunden - das ist deutlich komfortabler und weniger gefährlich als vor Ort.

Wohin mit den Daten?

Allerdings wirft das auch Probleme auf: Die Datenmengen, die so entstehen, sind immens. Das Bodenradar erzeuge am Tag 30 bis 40 Gigabyte, sagt Neubauer. Der Archäocopter sammelt in ein paar Tagen mehrere Terabyte. Diese Daten müssen aber nicht nur verarbeitet werden. Es müssen auch Strategien entwickelt werden, um sie zu archivieren, durchsuchbar zu machen und im Internet vorzuhalten.

"Es geht darum, dass in einer Welt, in der alle archäologischen Ressourcen bedroht sind, wenigstens eine digitale Kopie von diesem Weltkulturerbe erhalten wird", sagt Ducke. "Aber diese Kopie nutzt natürlich niemandem, wenn die Festplatten mit den Daten in die Schublade wandern." Sie müssten im Internet veröffentlicht und zugänglich gemacht werden.

Urheberrechtsproblem

Das aber wirft Probleme auf - technische, aber auch finanzielle und schließlich auch ein rechtliches: Viele verantwortliche Stellen geben ihre Fotos nicht zur Veröffentlichung frei, kritisiert Ducke. Es sei aber unsinnig, "wenn man von der Kopie nicht wieder Kopien machen kann."

Daten im Internet für die Wissenschaft vorzuhalten, ist das eine. Auch für die Öffentlichkeit lassen sich archäologische Funde so auf eine neue Art und Weise präsentieren. Denkbar sind beispielsweise virtuelle Begehungen von antiken Stätten in einer Cave.

Neubauer bereitet Ausstellung vor

Das sei "ein wesentliches Thema", sagt Neubauer - und schürt damit Erwartungen: Die Ergebnisse der Stonehenge-Erkundung sollen im kommenden Jahr in einer Ausstellung im Museum Mamuz in Mistelbach in Niederösterreich präsentiert werden.

Etwas Besonderes planen auch die Schweden. Die Mars soll - anders als etwa die Vasa, die heute in einem eigenen Museum in Stockholm ausgestellt ist -, nicht gehoben werden. Die Forscher haben nur wenige Teile geborgen: einige Balken von einem der Kanonendecks, ein paar Münzen sowie drei der rund 120 Kanonen. Damit das Publikum das gesunkene Kriegsschiff dennoch bestaunen kann, wollen die Forscher anhand der unter Wasser gewonnenen Daten ein Modell des Schiffs bauen - mit einem 3D-Drucker. Eine der Kanonen haben sie bereits aus Gips in verkleinertem Maßstab 3D-gedruckt.

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der kleine boss 14. Feb 2015

wollte auch gerade auf #relefant ausbessern! #ZDFiscool

Moe479 14. Feb 2015

ich denke er meint eine beschleungite wiederverwertung im generellem, damit auch land...

MarcusG 13. Feb 2015

Ich denke Schreib und Dokumentationsarbeit fällt immer an. Wobei einige wohl wirklich die...


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