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Drohne: Airbus will 2023 Testflüge mit neuem Lufttaxi-Modell starten

Mit dem Lufttaxi zum Flughafen: Airbus will mit einem Prototypen den Nahverkehr revolutionieren. Jetzt sind Testflüge geplant.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Artwork des City Airbus Next Gen (Bild: Airbus / PAD (Production Autrement Dit))
Artwork des City Airbus Next Gen Bild: Airbus / PAD (Production Autrement Dit)

Airbus will im Laufe des Jahres 2023 die ersten Testflüge seines neuen Lufttaxi-Modells starten. Die Zulassung für den City Airbus Next Gen wird für 2025 erwartet, wie ein Unternehmenssprecher nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. Der Prototyp wurde vor einigen Wochen erstmals vorgestellt.

City Airbus Next Gen ist der Nachfolger des City Airbus Demonstrator, der im Sommer 2021 im oberbayerischen Manching nahe Ingolstadt auch in der Luft getestet wurde.

Airbus(öffnet im neuen Fenster) arbeitet seit einigen Jahren an der elektrischen Passagierdrohne. Gebaut wurde das bisher genutzte Modell im Helikopterwerk von Airbus in Donauwörth in Schwaben.

Ingolstadt soll Modellregion für Lufttaxis werden. Auch andere Hersteller arbeiten an der Technologie und wollen in den nächsten Jahren solche Fluggeräte auf den Markt bringen.

Elektrischer Senkrechtstarter

Der City Airbus ist ein elektrisches Luftfahrzeug mit acht Rotoren, das senkrecht starten und landen kann. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat das neue Modell Flügel bekommen. Das Flugtaxi soll eine Reichweite von 80 Kilometern haben und 120 Kilometer pro Stunde schnell sein, wie das Unternehmen mitteilte.

Dabei wird es ohne Piloten bis zu vier Passagiere auf festen Routen transportieren können. Der kleine Passagier-Airbus könnte beispielsweise als Transportmittel zwischen Stadtzentren und Flughäfen dienen.

City Airbus Next Gen – Trailer
City Airbus Next Gen – Trailer (01:14)

Mit diesem Projekt wolle Airbus einen völlig neuen Markt mitgestalten, der "die urbane Luftmobilität nachhaltig in die Städte integriert" , sagte ein Airbus-Sprecher. Wann der reguläre Betrieb mit Passagieren an Bord beginnt, sei derzeit noch unklar.


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