Die Datenflut muss verständlich dargestellt werden

Ein Fahrer - beziehungsweise Nichtfahrer - eines autonom gesteuerten Wagens muss über den möglichen Weg des Wagens informiert sein, um bei einem Fehler notfalls noch eingreifen zu können und von plötzlichen Ausweichmanövern nicht überrascht zu werden. Laut Danny Shapiro, Nvidias Senior Director of Automotive, ist sich der Hersteller bewusst, dass die zahlreichen Sensordaten so visualisiert werden müssen, dass sie den Fahrer nicht verwirren, sondern aufklären.

  • Das Drive PX 2 von Nvidia (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bild der Frontkamera eines mit für autonomes Fahren ausgestatteten Wagens. Die bunten Querstreifen sind Lidar-Erfassungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit Kameras und Sensoren ausgestatteter Mercedes Benz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die vereinfachte Darstellung der aufgrund der Sensordaten ermittelten Fahrwege, wie sie in Zukunft in autonomen Autos zu finden sein könnte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Drive PX 2 in seiner Box (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die vereinfachte Darstellung der aufgrund der Sensordaten ermittelten Fahrwege, wie sie in Zukunft in autonomen Autos zu finden sein könnte (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator*in (m/w/d)
    Universität Osnabrück, Osnabrück
  2. Projektleiter*in Digitalisierung
    Universitätsstadt MARBURG, Marburg
Detailsuche

Daher wäre es nicht sinnvoll, die Daten so, wie wir sie gezeigt bekommen haben, auch im Cockpit anzuzeigen. Auf dem Nvidia-Stand hat der Hersteller eine mögliche Darstellung präsentiert: Wie bei einem Navigationssystem wird der eigene Wagen auf einer leicht erhöhten Perspektive von hinten dargestellt. Der aktuelle Fahrweg ist mit einer dicken Linie gekennzeichnet, zusätzlich werden noch zwei mögliche Ausweichrouten angezeigt.

Fahrer muss über mögliche Wege verständlich informiert werden

Der aktuelle Verkehr wird ebenfalls in Echtzeit in der Grafik gezeigt. So erkennt der Fahrer, welchen Ausweichweg das Fahrzeug zur Not nehmen wird und wird daher nicht von unerwarteten Bewegungen überrascht. Der Informationsgehalt ist zwar geringer als bei einer vollständigen Darstellung aller Sensordaten, für den Fahrer dürften die Informationen aber ausreichen.

So klein und unscheinbar das Drive PX 2 wirkt: Im Hintergrund erledigt die kleine Box einen hohen Rechenaufwand. Die Miniaturisierung der nötigen Hardware dürfte das autonome Fahren weiter voranbringen - ein Kofferraum voller Computer ist mit dem Drive PX 2 oder auch Audis zFAS nicht mehr nötig. Hersteller wie Nvidia sowie zahlreiche klassische Automobilhersteller sind stark daran interessiert, das autonome Fahren weiterzuentwickeln.

Automotive ist das Thema auf der CES 2016

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das zeigt auch die CES 2016: An Automotive kommt man als Besucher nicht vorbei, die Präsenz des Themas ist weitaus stärker als noch im vergangenen Jahr. Die rechtliche Situation von autonomem Fahren insbesondere in Europa bleibt hiervon allerdings unangetastet: Nach der Wiener Konvention dürfen weiterhin keine Autos vollautonom am Straßenverkehr teilnehmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Drive PX 2 angeschaut: Hinter den Kulissen von Nvidias Automodul
  1.  
  2. 1
  3. 2


Atalanttore 16. Jan 2016

Kundenverarsche hat bei beiden Unternehmen eine langjährige Tradition.

grmpf 15. Jan 2016

Jensen hat bei der Präsentation zwei Mal gesagt, dass er ein PX2 mit Pascal chips in der...

Ach 11. Jan 2016

Wenn schon der gesamte Verkehr digital erfasst wird, dann kann man sich die Perspektive...

Bouncy 10. Jan 2016

Nein, war was da nicht. Und was da war, war ein rein mechanisches Klemmen, das absolut...

Peter(TOO) 09. Jan 2016

Die VWs nur auf dem Papier und im Prüfstand! ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Amazon: Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn
    Amazon
    Alexa wacht über Waschmaschinen und laufenden Wasserhahn

    Alexa kann hierzulande eine Waschmaschine oder einen Wasserhahn belauschen und Bescheid geben, wenn etwa die Wäsche fertig ist.

  2. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  3. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /