Drive Booster: E.on baut Akkus in seine Ultra-Schnellladesäulen

E.on und Volkswagen haben eine Lösung für das Laden von Elektrofahrzeugen vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , die relativ mobil ist und ohne aufwendige Anschlüsse auskommt. Die sogenannten Drive Booster sind Ladestationen für Elektroautos, deren zwei Ladepunkte mit jeweils 150 kW laden können. Im Inneren der Drive Booster stecken Akkus, die über einen herkömmlichen Stromanschluss von 16 bis 63 Ampere dauerhaft gespeist werden.
Nach Einschätzung von E.on und Volkswagen Group Components macht die neue Technik den Weg frei, eine größere Anzahl von Ultra-Schnellladesäulen dort aufzustellen, wo sie gebraucht werden. Der Vorteil: Ein Anschluss ans Mittelspannungsnetz ist nicht nötig. Notfalls können die Ladestationen sogar per Lkw transportiert, geladen und zurückgebracht werden.
Die Auto-Powerbanks werden vermutlich in mehreren Kapazitäten angeboten werden, Preise und technische Daten liegen noch nicht vor. Updates, Fernwartung und Abrechnung der Ladesäulen erfolgen über die zentrale Softwareplattform von E.on. Die Technik erfüllt nach Angaben der Unternehmen alle Voraussetzungen, um sowohl gemäß der EU- als auch der deutschen Richtlinie finanziell gefördert zu werden und entspricht den Anforderungen des Eichrechts.
In der zweiten Jahreshälfte soll die Technik an sechs Autobahntankstellen getestet werden. Was die Elektroautofahrer an der Ladesäule zahlen müssen, ist noch unbekannt.