Drittes Quartal: Tesla übertrifft die Erwartungen
Die Finanzergebnisse Teslas für das dritte Quartal(öffnet im neuen Fenster) sind teilweise positiver ausgefallen als Analysten erwartet hatten. Die Gewinnmarge betrug 19,8 Prozent, die Erwartungen der Analysten hatten bei nur 17,3 Prozent gelegen. Im Vorjahresquartal lag die Marge bei 18 Prozent.
Der Gewinn pro Aktie betrug 72 US-Cent und übertraf damit die Prognosen um 14 US-Cent. Der Umsatz für den Zeitraum Juli bis September lag jedoch mit 25,18 Milliarden US-Dollar leicht unter den Marktprognosen von 25,37 Milliarden US-Dollar.
Effizienz in der Fertigung treibt Kostensenkung voran
Der Autohersteller meldete die niedrigsten Produktionskosten seit Bestehen: Die Kosten für die Herstellung eines Autos reduzierten sich auf im Schnitt etwa 35.100 US-Dollar pro Einheit. Das lag nach Angaben Teslas an Kostensenkungsprogrammen und sinkenden Preisen für Akkumaterialien.
Die Produktions- und Auslieferungszahlen zeigten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorquartal, erreichten jedoch nicht ganz die Erwartungen einiger Analysten.
Tesla produzierte im dritten Quartal 469.796 Fahrzeuge und lieferte 462.890 Stück an Kunden aus. Dies entspricht einem Produktionsanstieg von 14,3 Prozent und einem Auslieferungsplus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Ein Großteil des Wachstums entfällt auf die Modelle 3 und Y. Von diesen beiden Baureihen wurden im dritten Quartal 443.668 Einheiten produziert und 439.975 ausgeliefert.
Tesla erwartet, im Gesamtjahr leicht höhere Auslieferungszahlen gegenüber dem Vorjahr zu erzielen. Die Reaktion der Börse auf diese Daten war positiv, die Tesla-Aktien stiegen im nachbörslichen Handel um etwa 9 Prozent.
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