Abo
  • Services:
Anzeige
Nutzer bekommen derzeit unaufgefordert die Avira-Antivirensoftware zugeschickt - von einem Botnet.
Nutzer bekommen derzeit unaufgefordert die Avira-Antivirensoftware zugeschickt - von einem Botnet. (Bild: Avira)

Dridex-Botnet: Hacker verteilen Virenscanner statt Malware

Nutzer bekommen derzeit unaufgefordert die Avira-Antivirensoftware zugeschickt - von einem Botnet.
Nutzer bekommen derzeit unaufgefordert die Avira-Antivirensoftware zugeschickt - von einem Botnet. (Bild: Avira)

Ein Botnetz, das Virenscanner verteilt? Klingt komisch, scheint aber so zu sein. Womöglich hat ein White-Hat-Hacker seine Finger im Spiel.

Das Dridex-Botnetz scheint wieder aktiv zu sein. Im vergangenen Oktober hatten FBI-Mitarbeiter zahlreiche Server beschlagnahmt und das Netzwerk so vorübergehend heruntergefahren. Doch eine aktuelle Kampagne verwundert: Statt Malware verteilt das Botnetz zurzeit offenbar legitime Kopien des kostenlosen Antivirenprogramms von Avira, wie das Unternehmen selbst mitteilt.

Anzeige

Das Dridex-Botnet hat in den vergangenen Jahren vor allem Banking-Trojaner über infizierte Word-Dokumente verteilt. Zu den betroffenen Banken sollen auch die Berliner Bank, die Deutsche Bank, die Spardabank und verschiedene Institute der Sparkassengruppe gehören.

Gründe sind noch unklar

Warum das Botnet statt Malware eine Antivirensoftware verteilt, ist nicht ganz klar. Avira selbst vermutet, dass ein White-Hat-Hacker die Botnetz-Betreiber ärgern wolle und daher Teile des Botnetzes übernommen habe. "Es gibt die Möglichkeit, dass ein White-Hat-Hacker infizierte Web-Server übernommen hat und dabei die gleichen Schwachstellen wie die ursprünglichen Malware-Autoren nutzte - und dann die bösartige Software mit dem Avira-Installer ausgetauscht hat", sagte Moritz Kroll von Avira.

Eine andere, weniger realistische Theorie ist, dass damit die Algorithmen der verschiedenen Antivirenhersteller verwirrt werden sollen. Das ist unwahrscheinlich, weil die verteilten Installer nach Angaben von Avira tatsächlich legitime Kopien der Software sind, sie seien ordnungsgemäß signiert, heißt es in dem Statement des Unternehmens. Damit scheidet eine besonders perfide Methode zur Verteilung von Malware aus.

Auch wenn viele Webanwender im Umgang mit unbekannten E-Mail-Anhängen mittlerweile vorsichtiger geworden sind: Der wirtschaftliche Schaden durch solche und ähnliche Schadsoftware ist enorm - und lohnenswert für die Angreifer. Die Schäden allein durch Dridex werden im zweistelligen Millionenbereich geschätzt.


eye home zur Startseite
DWolf 06. Feb 2016

Nicht nur beschrieben wird, sondern hier im Forum auch zahlreich zugegen ist, selbst in...

tibrob 05. Feb 2016

Sorry, aber das ist Käse ... der zwischenzeitlich auch schon müffelt. Wusste ich es...

jidmah 05. Feb 2016

Doch, wenn in dem Moment die Gastherme im Keller explodiert und die Flammenwand von der...

Hugh Hefner 05. Feb 2016

#Error 0815 attempt @10:46 Metaebenbürtigkeitszertifikat abgelaufen?

plutoniumsulfat 05. Feb 2016

Keine Warnung, kein Problem ?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Sindelfingen
  2. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  3. Autobahndirektion Südbayern, München
  4. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Einsatzorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  3. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Onlinehandel

    Bald keine Birkenstock-Produkte mehr bei Amazon

  2. Zeitpunkt verschoben

    Musk reduziert Erwartungen an autonomes Fahren

  3. MacOS High Sierra

    Grafikleistung beim Macbook Pro bricht durch Bug ein

  4. Elektromobilität

    VW-Chef will Diesel-Steuervorteile für E-Autos streichen

  5. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  6. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur fünf Anbietern

  7. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  8. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  9. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  10. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Model S Tesla soll bei Elektroautoprämie geschummelt haben
  2. Tesla Semi Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar
  3. Erneuerbare Energien Tesla baut in drei Monaten einen Netzspeicher in Australien

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Mobilfunk Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend
  2. Leserfragen beantwortet Fährt der E-Golf auch bei Gewitter?
  3. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler

Hywind Scotland: Windkraft Ahoi
Hywind Scotland
Windkraft Ahoi
  1. Viking Link Dänemark baut längstes Unterwasserstromkabel

  1. Re: pkw maut

    AllDayPiano | 08:48

  2. Streiche "für" und ersetze durch "zugunsten"

    toraxx | 08:48

  3. Re: LTE ? zB. Huawei e5577c ? EasyBox 904 LTE ?

    xploded | 08:46

  4. Re: Ein Stich mitten ins Herz der Dieselfans

    AllDayPiano | 08:46

  5. Re: Klasse Vorschlag! oder

    Epaminaidos | 08:44


  1. 08:37

  2. 07:58

  3. 07:33

  4. 07:21

  5. 10:59

  6. 09:41

  7. 08:00

  8. 15:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel